ThroughThePath https://throughthepath.de photography, travel & lifestyle Sat, 15 Sep 2018 22:07:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.9 97151636 Mondfinsternis 2018 – Ein kupferrotes Jahrhundert-Spektakel https://throughthepath.de/mondfinsternis-2018-ein-kupferrotes-jahrhundert-spektakel/ https://throughthepath.de/mondfinsternis-2018-ein-kupferrotes-jahrhundert-spektakel/#view_comments Sat, 28 Jul 2018 10:56:40 +0000 https://throughthepath.de/?p=5657 Mondfinsternis 2018 - ein feuerrotes spektakelGestern war es soweit und das lange angekündigte Spektakel nahm seinen lauf. Die Mondfinsternis war die längste des Jahrhunderts und bot für ganze 103 Minuten ein Himmelsspektakel. Das Spektakel hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen und mich auf den…

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Gestern war es soweit und das lange angekündigte Spektakel nahm seinen lauf. Die Mondfinsternis war die längste des Jahrhunderts und bot für ganze 103 Minuten ein Himmelsspektakel. Das Spektakel hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen und mich auf den Weg gemacht, ein paar coole Aufnahmen zu bekommen. Da eh schon sämtliche Social Media Timelines und jeder Newsfeed mit Bildern davon überflutet sind, kann ich auch meinen Teil in Form eines Blogbeitrags dazu beitragen. Also – let’s go!

Das Problem mit dem Wetter

Bei mir in Gevelsberg hat es eher langweilig begonnen. Während laut Ankündigung ab 21:30 die erste Verdunkelung durch die Mondfinsternis sichtbar werden sollte, war der Mond bis kurz vorher für mich noch überhaupt nicht sichtbar. Am Horizont war es einfach zu diesig (auch wenn es mit dem bloßen Auge nicht so schien). Also hab ich mich mit der Alternativen Aussicht zur anderen Seite beschäftigt. Ich muss sagen, ich finde das Bild schon fast besser als die eigentlichen Aufnahmen der Mondfinsternis

Gevelsberg, Viadukt Gevelsberg, Sonnenuntergang in Gevelsberg

21:30 Uhr – Der Mond wurde sichtbar

Ziemlich genau um 21:30 Uhr wurde der Mond dann langsam sichtbar. Das nenn ich pünktlich!

Leider war es durch das Wetter jedoch alles andere als einfach, ideale Aufnahmen zu bekommen. Für die Fotografen unter euch: Theoretisch hätte ich eine 300mm Brennweite zur Verfügung gehabt, aber das hat einfach nicht gewirkt. Durch das Wetter war der Mond einfach immer leicht unscharf.

Dementsprechend habe ich beschlossen mit einer nicht ganz so langen Brennweite zu arbeiten und noch ein wenig von der Stadt mit in den Vordergrund zu nehmen. Das hat das ganze für mich wenigstens etwas interessanter gemacht. Aber sieh selbst:

Ein Feuerrotes Spektakel

Später, als der Mond dann weiter oben am Himmel zu sehen war, haben sch die Bedingungen ein wenig verbessert. Die Sicht wurde klarer und es wurden immer mehr Details sichtbar. Das ist es, was ich mir unter einer Mondfinsternis vorgestellt habe!

In diesem Augenblick habe ich die oben erwähnten 300mm dann auch gleich voll ausgenutzt und hätte mir sogar gewünscht noch eine längere Brennweite zur Verfügung zu haben. Dann wäre das mit dem Fokus wahrscheinlich auch schon eine schwierige Sache geworden. Bei absoluter Dunkelheit kann man den Autofokus nämlich natürlich komplett vergessen und manuell fokussiert es sich trotz Fokuspeaking / Kantenabhebung der Sony auch nicht mehr so angenehm wie bei Tag. Insgesamt gab es also jede Menge Ausschuss durch unscharfe Bilder.

Wie du am Titelbild aber bereits gesehen hast, ist es mir dennoch gelungen, ein scharfes Bild zu schießen, mit welchem ich zufrieden bin. Der Vollständigkeit halber blende ich es am Ende nochmal ein.

Mich würde noch interessieren, wie die Situation bei dir war. Hast du die Mondfinsternis sehen, oder gar fotografieren können? Lass gerne einen Link zu deinen Ergebnissen in den Kommentaren.

Mondfinsternis 2018 - ein feuerrotes spektakel

 

 

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Kreative Portraitfotografie – Portraits mit Lichterketten https://throughthepath.de/kreative-portraitfotografie-portraits-mit-lichterketten/ https://throughthepath.de/kreative-portraitfotografie-portraits-mit-lichterketten/#comments_reply Wed, 18 Jul 2018 12:23:59 +0000 https://throughthepath.de/?p=5768 Lichterketten-Portraits im MaisfeldIch war mit Franzi unterwegs um meine neue Errungenschaft – das Sigma Art 50mm f1.4 – zu testen. Nach einigen einfachen Portraits haben wir unserer Kreativität freuen lauf gelassen und es sind noch ein paar echte Knüller entstanden. Absolut unglaublich,…

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Ich war mit Franzi unterwegs um meine neue Errungenschaft – das Sigma Art 50mm f1.4 – zu testen. Nach einigen einfachen Portraits haben wir unserer Kreativität freuen lauf gelassen und es sind noch ein paar echte Knüller entstanden. Absolut unglaublich, was man mit einer einfachen Lichterkette alles anstellen kann! An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass keines der Bilder je Photoshop gesehen hat! Die Fotos sind so fotografiert und der Effekt ist rein durch die unterschiedliche Entfernung der Lichter zum Objektiv erzeugt.

Ein paar simple outdoor-Portraits

Begonnen haben wir wie bereits erwähnt mit ein paar eher einfachen outdoor-Portraits. Da die meisten Menschen die ich fotografiere es nicht gewöhnt sind vor der Kamera zu stehen eignen sich solche Fotos perfekt für den Einstieg. Ein weiterer Vorteil: Während Franzi die Kamera langsam vergisst, kann ich mich an das neue Objektiv gewöhnen und paar Tests durchführen.

Simple Outdoor Portraits von Franzi

Dancer - einfaches outdoor Portrait

Natürliches Porträt draußen

Lichterketten Portraits

Während die Dämmerung langsam einsetzt und es dunkler wird, könne wir mit unserer besten Idee beginnen: Portraits mit einer Lichterkette. Leider hab ich kein wirkliches behind the scenes Foto gefunden, auf welchem man genauer sieht wie die Fotos entstanden sind, aber auf dem ersten Foto lässt es sich ein wenig erahnen:

Lichterketten Portaits im Maisfeld

Franzi hat sich dabei einfach eine Lichterkette umgegangen und das Ende zu mir gereicht. Umso näher die Lichter dabei an das Objektiv gelangen, desto größer werden die Lichtkugeln dabei. Voraussetzung ist dabei natürlich das fotografieren mit einer großen Blendöffnung für eine geringe Tiefenschärfe.

Natürliche Portraitfotografie mit einer Lichterkette

Für den etwas mystische- djungelartige Look, sind wir ein ein Maisfeld gegangen und haben dort geshootet. Auf der Straße funktioniert das ganze natürlich ebenso, wirkte aber längst nicht so mysteriös und verträumt.

Creative Portraitfotografie, Porträts mit Lichterkette im Maisfeld

Ich muss sagen, dass ich von den Fotos mehr als nur begeistert bin und mich freue, bald noch mehr in diese Richtung zu machen!
Ciao und bis die Tage :)

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Produktfotografie – Meine ersten Erfahrungen und Versuche https://throughthepath.de/produktfotografie-meine-ersten-erfahrungen-und-versuche/ https://throughthepath.de/produktfotografie-meine-ersten-erfahrungen-und-versuche/#comments_reply Sun, 29 Apr 2018 10:25:21 +0000 http://throughthepath.de/?p=5622 Produktfotografie - Bear Grills Berger Taschenmesser ProduktfotosHey, hallo und herzlichst willkommen in diesem Blogbeitrag! Nachdem ich die letzten Tage gefühlt nur hinter dem Schreibtisch gesessen habe, brauchte ich heute Mittag eine kreative Pause an der frischen Luft. Da ich in letzter Zeit außerdem viel zu wenig…

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Hey, hallo und herzlichst willkommen in diesem Blogbeitrag!

Nachdem ich die letzten Tage gefühlt nur hinter dem Schreibtisch gesessen habe, brauchte ich heute Mittag eine kreative Pause an der frischen Luft. Da ich in letzter Zeit außerdem viel zu wenig fotografiert habe, bot es sich natürlich an, das zu kombinieren. Also hab ich doch direkt mal meine Kamera mitgenommen und auch ein paar Fotos gemacht.

Die Story hinter dem Projekt

Auch wenn mein Schreibtisch immer (also wirklich immer!) absolut vollgestellt ist und als Ablage für allen möglichen Scheiß dient, hasse ich es eigentlich. Der Schreibtisch sollte eigentlich leer und aufgeräumt sein, damit man sich jederzeit dran setzen und arbeiten kann, ohne ihn vorher frei räumen zu müssen (oder wie ich es mache – einfach alles stapeln). Am aller meisten nervt mich aber, dass ich nie einen Stift zur Hand habe. Diese liegen halt meist unter einem der Papier-/ oder Bücherstapel… Also musste eine Lösung her.

Vor einigen Wochen bin ich dabei auf so coole Stiftablagen aus Holz gestoßen, in etwa wie diese hier.

Projekt: Stiftablage aus Kork

Da ich also nach draußen wollte und nichts spezifisches vor hatte, bin ich hoch auf den Dachboden und hab geschaut was wir noch so an Holzresten haben. Diejenigen unter euch, die mich persönlich kennen, wissen sicherlich dass in diesem Haus schon so das ein oder andere handwerkliche Projekt umgesetzt wurde, sodass es eigentlich nie an Restmaterialien mangelt. Irgendwie wurde ich jedoch nicht fündig… Ich habe noch ein Paar dickere Äste einer Eiche gefunden, jedoch war es mir damit zu viel Arbeit. Es muss doch irgendwie einfacher gehen…

Da ist mir eingefallen, dass ich noch echte, unbehandelte Korkrinde aus Portugal im Schuppen liegen habe. Diese hab ich eigentlich mitgebracht um eine Schwimmende Insel für das Schildkrötenbecken zu bauen, aber die Idee hab ich bereits vor langer Zeit verworfen. Ein Stück davon ist auch ausreichend abgerundet, sodass sich ohne großen Aufwand eine Stiftablage daraus basteln lassen müsste. Also let’s go!

Produktfotos: Outdoormesser

So, jetzt aber genug zur Stiftablage – hier soll es ja eigentlich um die Fotos gehen!

Da ich allerdings nicht so der Produktfotograf bin, kann ich hier wohl nicht sonderlich viel zu schreiben. Ich denke ich lasse also am besten einfach mal die Fotos für mich sprechen. Mich würde es jedoch wahnsinnig freuen, wenn du ein kurzes Feedback in die Kommentare schreiben würdest, wie du die Bilder findest :)

Produktfotografie Outdoormesser

Produktfoto Taschenmesser

Taschenmesser Produktfotografie

Kreative Produktfotografie

Bear Grills Outdoormesser

Und zu guter Letzt hier noch das Ergebnis

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Review – Saal Digital Alu Dibond | Ein Bild aus Norwegen https://throughthepath.de/review-saal-digital-alu-dibond/ https://throughthepath.de/review-saal-digital-alu-dibond/#comments_reply Fri, 23 Mar 2018 17:00:19 +0000 http://throughthepath.de/?p=5451 Mein erstes Video! Ich habe im Rahmen eines Produkttestes einen 50€ Gutschein von Saal Digital bekommen und damit ein episches Landschaftsfoto aus Norwegen drucken lassen. Viel Spaß mit dem Video! Produktreview Saal Digital Ich habe im Rahmen eines Produkttestes einen…

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Mein erstes Video! Ich habe im Rahmen eines Produkttestes einen 50€ Gutschein von Saal Digital bekommen und damit ein episches Landschaftsfoto aus Norwegen drucken lassen. Viel Spaß mit dem Video!

Produktreview Saal Digital

Ich habe im Rahmen eines Produkttestes einen 50€ Gutschein vom Saal Digital bekommen und habe damit diese Foto hier auf Alu Dibond drucken lassen. Aber um es gleich vorweg zu sagen: nein 50€ haben für meinen Druck nicht gereicht…

Die Story hinter dem Review

Wie bereits erwähnt, bin ich auf Instagram über eine Anzeige von Saal Digital gestoßen. Diese haben Proukttester für ihre Wandbilder gesucht. Da ich schon länger vor hatte mir ein Bild in groß an die Wand zu hängen, hab ich diese Gelegenheit natürlich genutzt und mich beworben. Nur kurze Zeit später hatte ich auch schon den Gutschein in meinem E-Mail Postfach.

Jetzt musste ich mich nur noch für ein Bild entscheiden. Relativ schnell stand fest, dass es ein Bilder von einem meiner Roadtrips werden soll. Nach einigem hin und her sind ein Hand voll Bilder aus Italien, Österreich und Norwegen übrig geblieben. Letztendlich hab ich mich dann für ein Bild aus Norwegen entschieden.

Nach dem Absenden meines Auftrages konnte ich es kaum noch erwarten das Ergebnis in den Händen zu halten. Nur drei Werktage später war es dann aber  auch schon so weit und meine Bestellung sollte ankommen…. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam dann auch der Postbote – Endlich habe ich das Bild!

Ich konnte es gar nicht erwarten es auszupacken. Es ist einfach so ein cooles Gefühl, wenn man ein selbst geschossenes Bild groß ausgedruck in der Hand hält – nicht zu vergleichen wie wenn man es nu am Monitor betrachtet.

Ein paar Worte zu der Verpackung

Hier war ich bereits echt zufrieden! Das Bild kam in einem stabilen, pass genauen Pappkarton, sodass es vor Transportschäden geschützt war.

Innen war es zum Schutz vor Kratzern dan noch ordentlich in Folie eingeschweißt, sodass es in einem Optimalen Zustand bei mit ankam. Während des Auspacken habe ich natürlich auch noch ein paar cinematische Aufnahmen erstellt, diese gibt es im Video zu sehen!

Ein paar Fakten zum Druck

Das Bild habe ich auf Alu-Dibond, also einer Aluminium Verbundsplatte drucken lassen. Das hat den geilen Effekt, dass in den hellen Bereichen das metallic der Oberfläche durchschimmert und ganz besonders die Steine dadurch noch echter aussehen!

Das lässt das ganze Bild noch weitaus geiler und viel Epischer wirken!

Aufgehangen habe ich das ganze dann an einer Ikea Bilderschiene, welche knapp unter der Decken angebracht wird. Von dieser führen zwei durchsichtige Aufhängungen mit je einem Haken herunter. Dort habe ich das Bild mit Hilfe der Alupprofile an der Rückseite eingehangen. Hier hat man im Bestellvorgang jedoch auch die Möglichkeit, andere Aufhängungssysteme zu wählen.

Da es im Video nur kurz zu sehen war, nochmal das Aluprofil auf der Rückseite des Bildes

Fazit

Insgesamt bin ich absolut begeistert und schaue mir das Bild jeden Tags aufs neue an. So gibt es auch während der langweiligen Studienzeit einen kleinen Hoffnungsschimmer auf weitere Reisen, von welchen dann weitere Bilder folgen. Die Wand ist schließlich groß genug für noch mehr Drucke.

Und noch ein paar behind the Scenes

Behind the scened: Videodreh für das Saal Digital Review

Review Saal Digital - fails

Was wollte ich noch gleich sagen? ?

Verzweiflung bei der Vertonung

Verzweiflung! Vertonen ist echt eine Nummer für sich!

In diesem Sinne tschau und vielen Dank fürs reinschauen!

 

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Fotografieren im Regen – Komfortzone verlassen https://throughthepath.de/fotografieren-im-regen-komfortzone-verlassen/ https://throughthepath.de/fotografieren-im-regen-komfortzone-verlassen/#comments_reply Thu, 04 Jan 2018 19:00:53 +0000 http://throughthepath.de/?p=5400 Moody Day - Langzeitbelichtung der Autobahn bei stürmischem WetterAusreden, Ausreden und noch mehr Ausreden! Ausreden machen es einem einfach und schützen uns davor, unsere Komfortzone verlassen zu müssen. Wir lieben Ausreden, um uns unsere eigene Faulheit zu rechtfertigen und um sicherzustellen, dass wir im gesellschaftlichen Durchschnitt bleiben. Sie…

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Ausreden, Ausreden und noch mehr Ausreden! Ausreden machen es einem einfach und schützen uns davor, unsere Komfortzone verlassen zu müssen. Wir lieben Ausreden, um uns unsere eigene Faulheit zu rechtfertigen und um sicherzustellen, dass wir im gesellschaftlichen Durchschnitt bleiben. Sie halten uns davon ab etwas außergewöhnliches zu tun und ein kleines Abenteuer zu erleben.

Wie ich dazu komme solch einen Philosophischen Beitrag zu schreiben? Spulen wir meinen Tag doch einfach mal um ein paar Stunden zurück:

PS: Natürlich geht es in dem Beitrag auch um Fotografie, aber auch wenn du selbst nicht fotografierst, ist sicherlich ein interessanter Gedankenanstoß für dich dabei.

Mein Vormittag

Dadurch das ein Seminar ausgefallen ist, musste ich heute nur relativ kurz in die Uni und war dementsprechend früh wieder zu Hause. Auf der einen Seite natürlich super, auf der anderen Seite absolut unnötig, dass ich dann für eine einzige Pflichtabgabe nach Düsseldorf fahren musste. Heißt also 3 Stunden pendeln um maximal eine Stunde in der Uni zu sitzen und meinen Lösungsweg zu erläutern.

Wie das als Student eben so ist, war ich dabei natürlich zu 100% übermüdet. Musste ja schließlich auch schon um 05:30 Uhr aufstehen, um rechtzeitig in Düsseldorf zu sein. Auf dem Rückweg kamen dann auch noch diese verdammten Kopfschmerzen dazu. Was ein Scheißtag! Aber wer kennt solche Tage nicht?

Ausreden finden

Zu Hause saß ich dementsprechend also erstmal dumm rum und konnte mich zu nichts motivieren. Wie auch wenn es draußen seit Tagen nur regnet, es nicht hell wird und man auch nicht raus kann ohne gleich komplett durchnässt zu sein? Da ist es doch eigentlich kein Wunder, dass man früher oder später Kopfschmerzen bekommt. Hier kam dann zum Glück der entschiedene Entschluss: Wieso sollte ich eigentlich nicht raus gehen? Wegen dem bisschen Regen? Auf meinem dreiwöchigem Roadtrip durch Norwegen bin ich doch schließlich auch nicht jeden Tag im Auto geblieben, nur weil es mal ein wenig nasser wurde.

Meine Wahl: Wald, Regen, Matsche und Kälte!

Ich habe mir also meine Wanderschuhe, eine Kamera und eine warme Regenjacke geschnappt und bin raus in den nächsten Wald. Es mag vielleicht Nass und kalt sein, doch es tut ungemein gut! Die frische Luft lässt meine Kopfschmerzen verschwinden und ich bin motivierter. Ich hab mega Lust einfach mal wieder zu fotografieren, was einem vor die Linse kommt. Fast so wie in der Anfangszeit, mit dem einen Unterschied, dass ich mich jetzt weitaus mehr auf die Natur konzentriere. Ich achte mehr auf Details und versuche kreativer zu denken. Mein Thema: „Moody shots“. Ich möchte das Wetter und die aktuelle Stimmung Wiederspiegeln. Der Betrachte soll spüren, dass es dunkel, kalt und nass war!

Wanderschuhe - bereit für das nächste Abenteuer

Wanderschuhe für trockene Füße und dann kann auch nichts mehr schief gehen

Fotografieren bei Regen

Der ein oder andere mag sich jetzt vielleicht fragen, was man bei Regen im Wald fotografieren möchte, denn schließlich ist alles nass, matschig und es ist weit und Breis keine Menschenseele. Genau das ist jedoch das schöne! Man kann ungestört abschalten und sich auf die Natur einlassen. Dabei wirst du merken, dass eine einzigartige Stimmung herrscht. Es ist Still, wirkt verlassen, trist und ungemütlich. Sicherlich nichts für Schönwetterfotografen, doch das ist es, was ein Foto spannend macht: Es zeigt etwas, was man meistens komplett übersieht, da man bei Regen häufig einfach nur schnell wieder nach Hause möchte.

Waldweg bei stürmischen Wetter

Mit ein wenig Aufmerksamkeit, wirst du dabei jede menge Kleinigkeiten entdecken, die du normalerweise wahrscheinlich übersehen würdest. Ob es nun der Moosbewachsene Baumstumpf ist, oder die Wassertropfen an den Blättern – der Wald bietet vielfältige Motive. Wenn du dann noch mit einer offenen Blende arbeitest um eine schöne Unschärfe zu erzeugen, werden es grade diese Kleinigkeiten sein, welche die Stimmung Wiederspiegeln.

Perspektive wechseln

Versuche die Dinge doch einfach mal von einem etwas anderem Standpunkt aus zu betrachten. Stell dich auf einen Baumstumpf um eine höhere Perspektive zu erhalten, oder knie dich in die Matsche um eine Froschperspektive zu erreichen. Durch die neue Perspektive wirkt alles komplett anders und du kannst den Blick des Betrachters auf Bereiche und Kleinigkeiten fokussieren, die ihm ansonsten wahrscheinlich überhaupt nicht aufgefallen wären.

Bei Regen im Wald fotografieren - Ein Baumstumpf ist auch ein Motiv

Überall ist Wasser – nutze es

Der Regen hat auch seine guten Seiten: Es gibt überall Wasser! Kleine Bachläufe sind auf einmal gefüllt, es gibt kleine Pfützen welche als Spiegel dienen und Tropfen die an den Blättern hängen. Hier bitte sich ein Spiel mit der Verschlusszeit deiner Kamera an: Soll das Wasser in seiner Bewegung eingefroren sein, oder soll die Bewegung fließend dargestellt werden? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Bei diesem Bild habe ich zum Beispiel eine Kombination aus mehrerer der genannten Faktoren genutzt: Ich habe eine tiefe Perspektive gewählt um den Fokus auf meinen Fuß und die Pfütze zu lenken. Die Verschlusszeit ist mit 1/25 Sekunde langsam genug um die Bewegung der Spritzer zu zeigen, aber schnell genug um dass der Fuß nicht komplett verschwimmt. Durch die offene Blende von f2.8 entsteht zusätzlich noch eine schöne Unschärfe im Vordergrund. Aber keine Sorge, du musst dich nicht gleich komplett für ein Bild einsauen. Anstatt in die Pfütze zu treten, kannst du die glatte Wasseroberfläche natürlich auch als einen Spiegel nutzen. Wie gut das klappt hängt dann jedoch von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Dem Untergrund ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies auf asphaltierten Böden weitaus besser klappt als im Wald.

Du hast die Entscheidung

Wenn wir also einmal ehrlich zu uns selbst sind, ist das Wetter eigentlich doch nur eine Ausrede um in unserer gemütlichen kleinen Mini-Welt – gebildet durch unsere Komfortzone – zu bleiben. Drinnen im trockenen ist es schließlich viel bequemer. Du wirst nicht nass, es ist angenehm warm und es peitscht dir kein kalter Regen ins Gesicht… Doch glücklich macht es dich auch nicht. Du sitzt im Endeffekt also nur rum und stellst dir vor, was du machen könntest, oder gerne machen würdest. Dabei bist du weder Motivierter etwas zu tun, noch sonst irgendwie Produktiv… Also, lass dich nicht von äußeren Umständen aufhalten und geh nach einem langen Uni-/Bürotag doch einfach mal raus! Für mich kommt der Anreiz dabei durch die Fotografie, aber du kannst natürlich auch mit deinem Hund raus gehen, bei einem Spaziergang einen Podcast anhören, oder auch einfach nur die Ruhe genießen.

Behind the Scenes

Zu guter letzt noch ein kleiner Einblick hinter die Kulissen wie das Bild entstanden ist, auf welchem ich in die Pfütze trete. Da die Wirkung des Bildes durch die tiefe Kameraperspektive erzeugt wird (und ich eh kein Stativ dabei hatte), habe ich die Kamera auf den Boden gelegt. Da ich alleine Unterwegs war und somit auch das Fußmodel auf dem Bild war, habe ich manuell fokussiert, den Zeitauslöser der Kamera aktiviert schon konnte es losgehen. Durch den starken Regen ist die Kamera leider etwas nasser geworden als mir lieb ist, aber sie hat es zum Glück überlebt. Bei solch einem Wetter sind die Canon-Bodys einfach unschlagbar! ;)

Canon eos 600d bei Regen, edler Kameragurt

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Roadtrip #3 – Auf nach Norwegen https://throughthepath.de/roadtrip-3-auf-nach-norwegen/ https://throughthepath.de/roadtrip-3-auf-nach-norwegen/#comments_reply Sat, 12 Aug 2017 10:00:06 +0000 http://throughthepath.de/?p=5385 Hamburger Elbsufer02.08.2017 Es ist so weit – ich bin wieder unterwegs! Diesmal allerdings in die ganz andere Richtung – auf Norden. Ziel ist Norwegen, aber bis dort ist noch ein weiter Weg, auf dem es viel zu sehen gibt. Eigentlich zu…

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02.08.2017

Es ist so weit – ich bin wieder unterwegs! Diesmal allerdings in die ganz andere Richtung – auf Norden. Ziel ist Norwegen, aber bis dort ist noch ein weiter Weg, auf dem es viel zu sehen gibt. Eigentlich zu viel um es sich wirklich anzuschauen, man kann ja noch einmal hoch fahren.

Ich weis allerdings noch immer nicht ob das so eine gute Idee ist und ich nicht doch lieber nochmal Richtung Süden sollte… Aber hey – die Bilder die man so aus Norwegen sieht, sind einfach echt überzeugend. Außerdem war Norwegen ja der Auslöser für die Idee, das Auto umzubauen… Also dicken Schlafsack einpacken und los :D

Der Plan

Plan ist es von Oslo die Küste entlang bis nach Bergen zu fahren und dann durch das Innland zurück nach Oslo. Das soll sich jedoch als schwieriger erweisen als gedacht.. Bereits mit den Fähren hat das unglücklich gestartet. Irgendwie wollte das alles nicht so ganz passen, da ich meinen ersten Stop bei Lars in Hamburg einlegen wollte, die Fähren jedoch jedoch um 9 Uhr in der Früh im Norden Dänemarks ablegen… Also könnte ich entweder keine Stop bei Lars machen, müsste mitten in der Nacht losfahren bei ihm losfahren, oder noch eine Nacht in Dänemark verbringen.

Entschiede hab ich mich für letztes, durfte dann allerdings feststellen, dass die Fähre für Freitag ca doppelt so teuer ist wie am Donnerstag, sodass sich das auch nicht lohnt…Wahrscheinlich liegt es daran, dass die ersten drei Wochen der Schulferien zu Ende sind und die zweite Hälfte beginnt..

Also einen andren Fähranbieter rausgesucht, wo der Preisunterschied nicht so groß ist und die Verbindung sogar eigentlich noch besser. Dieser würde direkt bis nach Oslo fahren, sodass ich die Kilometer nicht noch zurück müsste. Das wäre ja glatt zu schön um wahr zu sein… Ist es auch! Anstatt der 4,5 Stunden des anderen Fähranbieters, benötigt dieser neun! Stunden. Da ich darauf echt keine Lust habe, muss Plan B herhalten.

Notfallplan

Der Alternative Plan war eigentlich dafür vorhergesehen, falls ich mich viel zu spät um eine Fähre kümmere und keinen Platz bekommen sollte. Auch wenn es noch einige gibt, muss er jetzt wohl doch herhalten. Dieser besagt, über die Brücke von Dänemark nach Schweden zu fahren und dort noch einen Tag Rast einzulegen… Bin ich zwar nochmals länger unterwegs aber, dann kann ich mir da zumindest was nettes ansehen und sitze nicht einen ganzen Tag sinnlos auf der Fähre. Kosten mäßig macht es eh kaum einen Unterschied :)

Also steht der Plan!

Abfahrt

Gegen mittag waren auch die letzten Dinge im Auto verstaut, sowie die letzten Vorbereitungen getroffen, sodass ich mich auf den Weg nach Hamburg machen konnte. Im Gegensatz zu den letzten malen (abgesehen von Österreich mit den Jungs), habe ich diesmal sogar einen Travel-Buddy mit dabei. Ich bin mir sicher, er wird seinen Job gut machen und nicht zu viel nerven. Wer sich fragt, wer das auf dem Bild ist, darf ich vorstellen: Knuffels – mein Kuscheltier aus alten Zeiten. Aber zurück zur eigentlichen Reise…

Stau, Stau und noch mehr Stau

Unterwegs machte sich dann das Ende der ersten Schulferienhälfte bemerkbar. Echt ganz schön was los auf den Autobahnen. Aber dennoch hab ich eigentlich ziemlich Glück gehabt und stand kaum feste. Auch wenn der Verkehr seeeehr ruckelig war und die Tachonadel kurz davor war die Null zu erreichen, ging es fast immer voran! Immer positiv sehen ;)

Hamburg

Gegen 17 Uhr bin ich dann auch endlich angekommen und konnte den Nachmittag mit Lars und Pizza am Elbufer verbringe.. Kann echt nicht glauben, dass es schon wieder sieben Monate her ist, dass ich das hier war. Die Zeit verging echt rasend schnell… Ein wenig arbeiten, den zweiten Roadtrip vorbereiten, dann unterwegs sein, noch ein wenig arbeiten und schon war die Zeit vergangen… Hat sich viel eher so angefühlt, wie ein paar Wochen.

Flugzeug im Landeanflug am Airbusgelände Hamburg

Nach ein wenig bequatschen und dem üblichen Austausch, ist aber auch schon schlafen angesagt. Ich mache mich morgen früh wieder auf den Weg wenn Lars zur Arbeit muss – und das ist echt früh… 5:30 Uhr aufstehen angesagt!! Das ist doch echt nicht zumutbar.

Insgesamt war es also nur kurzer Zwischenstop auf ein Hallo, aber echt schön mal kurz vorbei kommen zu dürfen :)

Morgen fahre ich dann bis nach Schweden und schaue mir Malmö an, was quasi direkt an der Brücke liegt. Zum schlafen hab ich mir dann einen kleinen See in der Nähe rausgesucht, hoffe da findet sich ein nettes Örtchen! Mal schauen wie es dann weiter Richtung Oslo geht :)

Aber step by step – jetzt erstmal schlafen! :)

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Strandtag und Unterwasserfotos https://throughthepath.de/strandtag-und-unterwasserfotos/ https://throughthepath.de/strandtag-und-unterwasserfotos/#comments_reply Sat, 29 Jul 2017 10:00:02 +0000 http://throughthepath.de/?p=5374 Strand Bogliasco, Genua - Idyllische Stadt in ItalienHeute haben sich meine deutschen Nachbarn verabschiedet.. Das wars dann wohl mit Smalltalk über Fotografie und Backgammon. Aber hey, langweilig wird es natürlich nie ;) So bleibt jedenfalls jede Menge Zeit um sich an den Strand zu Chillen und auch…

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Heute haben sich meine deutschen Nachbarn verabschiedet.. Das wars dann wohl mit Smalltalk über Fotografie und Backgammon. Aber hey, langweilig wird es natürlich nie ;) So bleibt jedenfalls jede Menge Zeit um sich an den Strand zu Chillen und auch mal ein Paar (Unter-)Wasseraufnahmen mit der GoPro zu machen!

Nun bin ich allerdings endgültig von Franzosen umgeben: Über/hinter mir, vor / unter mir und seit Heute auch neben mir… Und das bei meiner Vorliebe für die Sprache. Also nichts gegen die Leute, grade mit denen über mir hab ich auch schon ein wenig unterhalten, aber das geschnatter auf ihrer tollen Sprache ruiniert ja echt alles… Das will doch echt niemand hören ?? (Sorry an alle Franzosen, oder Personen, die diese Sprache mögen)

Mein Tag und die Sache mit der Planung

Ansonsten verlief der Tag aber ziemlich entspannt: Während ich eigentlich nur kurz an den Strand und danach noch nach Genua fahren wollte, war ich dann doch mal wieder ein paar Stunden länger am Strand und habe meinen Besuch in Genua nochmal aufgeschoben… Das entspannen tut halt doch ganz schön gut!

UnterwasserfotosBogliasco - ein Urlaubsort in Genua

Heute habe ich dann auch mal die Gopro mitgenommen und ein paar Bilder aus dem Wasser gemacht. Einfach so unglaublich cool was für Häuser hier direkt am Strand stehen!

Einzigartige Architektur und zum Teil so riesig wie ein gesamter Palast! Irgendwann kaufe ich mir eines davon… Die gelbe und blaue Villen, die auf dem nächsten Foto zu sehen sind (nicht das Gebäude unten am Wasser, sondern die dort hinter auf dem Berg), gefallen mir da ja schon ganz gut! Träumen ist ja erlaubt… ;)

Küste Italiens - Bogliasco ein traumhafter Urlaubsort in Genua

Roadtrip nach Italien - Sonne Strand und gutes Wetter in Genua

Bogliasco – Sommerstadt oder Geisterstadt?

Leider ist hier echt viel verlassen, oder aktuell einfach nur geschlossen… Wie ich auf meinem Rückweg (auf welchem ich nochmal durch das halbe Städtchen gelaufen bin) feststellen musste , scheint die finanzielle Lage in der Stadt nicht sonderlich gut zu sein. Fast jeden Tag findet man weitere, großteils extrem traumhaft gelegen und gebaute Hotels, die leider alle geschlossen und manche davon bereits ein wenig heruntergekommen sind… Eigentlich ziemlich schade wenn man bedenkt was für ein schönes und ruhiges Fleckchen Erde das hier doch ist! Aber wer weiß, vielleicht sieht es hier zur Hochsaison ja auch schon wieder ganz anders aus. Bin ja schließlich ziemlich früh dran, für diese Gegend hier.

Ein bereits klassischer Abend

Danach hab ich wieder ewig lang gelesen und den Tag damit ausklingen lassen. Danach nochmal der übliche Besuch im Restaurant und einen Caffè americano getrunken, sowie ein panna cotta als Nachtisch gehabt. Ich muss sagen, der Kaffee ist hier wirklich um längen besser, als das was man so aus Deutschland kennt ?

Jetzt sitze ich eigentlich nur noch draußen vor dem Zelt und genieße die Ruhe, wobei es gleich auch schlafen geh. Alles in einem war das also ein ruhiger und entspannter Tag, ohne viel Aufregung oder sonstiges. So gefällt mir das!

Zum Abschied noch der Versuch eines kleinen Unterwasser-selfies:

Unterwasserselfie mit der GoPro

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Leben auf einem Campingplatz https://throughthepath.de/leben-auf-einem-campingplatz/ https://throughthepath.de/leben-auf-einem-campingplatz/#comments_reply Sun, 09 Jul 2017 10:09:45 +0000 http://throughthepath.de/?p=5354 Sonnenuntergang in ItalienWie die Überschrift bereits vermuten lässt, war heute ein eher entspannter Tag auf dem Campingplatz. Nachdem ich den Vormittag über hauptsächlich gechillt habe, kam ich dann am Mittag mit meinen Zeltnachbarn bei einem Schwarzen Tee  ins Gespräch. Nachdem wir unseren…

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Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, war heute ein eher entspannter Tag auf dem Campingplatz. Nachdem ich den Vormittag über hauptsächlich gechillt habe, kam ich dann am Mittag mit meinen Zeltnachbarn bei einem Schwarzen Tee  ins Gespräch. Nachdem wir unseren gestrigen one Minute talk über Kameras und Fotografie ein wenig vertieft haben, wurde erstmal erstmal eine Runde Backgammon gespielt.. Oder auch ein paar mehr :D


Backgammon am Campingplatz

Ich muss sagen, ich hatte total vergessen wie cool das Spiel (für zwischendurch) eigentlich ist. Das war allerdings auch der Knackpunkt: Ich habe seit so vielen Jahren kein Backgammon mehr gespielt gehabt, dass ich eigentlich alles vergessen hatte. Nach einem kurzen Crashkurs und einer ersten Proberunde lief es dann wieder einigermaßen, sodass ich sogar zwei mal gewonnen habe! Hab aber insgesamt dennoch 3:2 verloren. :D

Der Nachmittag

Hier nach hab ich es mir erstmal unter dem (Pfirsich?)Baum neben meinem Zelt gemütlich gemacht und bei Meeresblick ein paar Stunden gelesen… Und das im Grunde, bis die Sonne schon hinter dem Berg verschwunden ist. Dann hab auch ich realisiert, dass es Zeit ist zu kochen, wobei die Faulheit auch hier gesiegt hat: Nudeln mit Würstchen :D

Sonnernunternagn am Campingplatz in Italien

Die Sonne geht bereits langsam unter – Zeit zum Kochen

Sonnenuntergang in Italien

Meine Aussicht vom Zelt über das Meer

Jetzt ging es wieder zum Restaurant auf die Terrasse die nächsten Bilder fertig machen und noch einen Blogbeitrag fertig stellen. An diesen Rhythmus könnte ich mich echt gewöhnen, aber die vom Restaurant sind glaube ich nicht so begeistert… Aber solange man hin und wieder mal einen Kaffee bestellt, ist scheinbar alles okay.

Gemütliche Runde am Abend im Restaurant in Italien

Das Restaurant (beziehungsweise die Terrasse davon)

Die Stadt bei Nacht

Hier nach bin ich eigentlich  nur noch die Straße runter und hab ein paar Aufnahmen von Bogliasco bei Nacht gemacht… Klein aber cool! Das einzige was ich ja nicht verstehe ist, warum Campingplätze immer (oder zumindest so oft) bei Friedhöfen sein müssen.. Schon irgendwie Creepy ?

Italien bei Nacht Italien bei Nacht Bogliasco (Genua) bei Nacht

Das war’s mit Ruhe

Nun musste ich feststellen, dass es ja schon ganz schön voll hier geworden ist… Vor mir die Plätze sind jetzt alle belegt (das wärs dann jetzt wohl mit meinem ruhigem Leseplatz am Nachmittag) und über mir stehen auch schon die ersten Zelte… Hoffentlich reisen ein paar davon morgen oder übermorgen wieder ab.. War so schön ruhig hier ? Aber mal abwarten, zwei von denen über mir sind zumindest schonmal ganz nett.. Eine Pärchen sind Franzosen und die anderen Deutsche, welche mir auch noch gleich einen Campingplatz in Venedig empfohlen. Muss ich mir morgen mal anschauen!

Jetzt bin ich aber auch schon wieder im Bett.. Wobei „schon“, vielleicht auch nicht das richtige Wort ist, schließlich haben wir auch nach ein Uhr in der Früh. Da ich hier im Zelt immer ziemlich  früh durch das Licht aufwache und danach nur noch so im halbe Stunden Takt schlafen, zieh ich den Beitrag jetzt mal nicht weiter in die Länge.. Will ja schließlich auch noch etwas Schlaf bekommen. Also gute Nacht und bis morgen ?

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Sommer, Sonne, Strand und Meer https://throughthepath.de/sommer-sonne-strand-und-meer/ https://throughthepath.de/sommer-sonne-strand-und-meer/#comments_reply Tue, 04 Jul 2017 12:00:59 +0000 http://throughthepath.de/?p=5315 Strand in Bogliasco - ein traumhafter Urlaubsort bei GenuaMein erster Eindruck von Italien überwältigend! Heute ist es also an der Zeit, mir das Örtchen ein wenig genauer anzuschauen. Wie gestern bereits erwähnt, bin ich ja nun auf einem Campingplatz in Bogliasco, was bei Genau liegt. Der Ort hat bereits…

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Mein erster Eindruck von Italien überwältigend! Heute ist es also an der Zeit, mir das Örtchen ein wenig genauer anzuschauen. Wie gestern bereits erwähnt, bin ich ja nun auf einem Campingplatz in Bogliasco, was bei Genau liegt. Der Ort hat bereits gestern einen ganz niedlichen und übersichtlichen Eindruck auf mich gemacht, sodass sich heute sich alles ein wenig genauer angesehen wird.

Der Campingplatz

Der Campingplatz ist absolut genial! Er ist Terrassenförmig aufgebaut (also am Hang, wo jeder seine paar Quadratmeter große Fläche für sich alleine hat) und ich habe Meerblick. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass durch die Anordnung Wohnmobile und Dauercamper von den Zelten getrennt stehen. So fühlt man sich nicht von den Riesen umzingelt und es sorgt für eine weitaus gemütlichere Atmosphäre.

Camping in Genua - Bogliasco

Campingplatz in Genua - Bogliasco

Die Sanitären Einrichtungen sind zwar nicht unbedingt die aller neusten, aber sie funktionieren und das wichtigste: Sie sind eigentlich immer Sauber und an warmen Wasser mangelt es auch nicht. Okay, da ist vielleicht der einzige Knackpunkt: Es gibt keine individuelle Wasserregulierung an den Duschen… Dem Wetter entsprechend hätte ich also nichts gegen etwas kälteres Wasser, aber man kann natürlich immer was zum nörgeln finden ;)

Insgesamt hat der Campingplatz meine Erwartungen absolut übertroffen und ich liebe es jetzt schon hier. Ich freue mich jetzt einfach nur ein paar Tage zu entspannen, viele Stunden im Schatte der Bäume zu lesen, am Strand zu faulenzen und das Städtchen ein wenig zu erkunden.

Campingplatz in Genua Sanitärhaus Camong Genova est Bungalows am Camoingplatz in Genua

Mein Morgen

Nachdem ich am Morgen erstmal so richtig schön unsanft von Baustellen-Maschinen geweckt worden bin, hab ich den Tag (mal wieder) in aller Ruhe angehen lassen. Während mir anfangs noch rätselhaft war, weshalb solche Arbeiten so früh am Morgen durchgeführt werden müssen, hab am Nachmittag auch ich verstanden: Hier wird es in der Sonne einfach extrem heiß!

Bogliasco

Wenn ich aber schonmal wach bin, kann der Tag ja auch starten. Also erstmal runter zum Strand und mir die Gegend ein wenig angeschaut. Ich muss sagen, so mit den ganzen kleinen Treppen und Gassen zwischen den Häusern, erinnert mich das ganze hier schon ganz schön an Portugal!

Schmale Gassen in Bogliasco

schmale Gassen in Bogliasco
Mag am Anfang verwirrend scheinen, hat aber natürlich auch den Vorteil, dass man immer auf ziemlich direktem Wege zurück gehen kann. Wobei die Entfernung zwischen Strand und Campingplatz eh nicht das Problem sind. Hier muss man wenn überhaupt nur 600 Meter gehen und ist am Sandstrand. Viel kritischer ist, dass man dabei bestimmt nochmal 350-400 Höhenmeter zurücklegen muss. Klingt erstmal gar nicht viel, aber ist extrem Steil! Dennoch muss ich sagen, dass es mir hier auf Anhieb bereits sehr gut gefällt und ich hier wohl erstmal eine Weile bleiben werde.

Nachdem ich mich also ein wenig umgeschaut habe, hat mein Magen dann doch angefangen zu knurren. Also schnell wieder zurück zum Campingplatz frühstücken. Auf dem Rückweg merke haben ich die Höhenmeter dann zu spüren bekommen. Diese haben es ganz schön in sich. Grade mit der bereits ziemlich heißen Vormittagssonne im Rücken. Oben angekommen, also erstmal verschnaufen! Jetzt verstehe ich auch gleich, warum der Campingplatz einen Shuttelservice zum Bahnhof und Strand anbietet.

Lets’s go to the beach

Nach einem entspannten Frühstück und einer laaangen Ruhepause, hab ich mich dann nochmal auf den Weg zum Strand gemacht – diesmal allerdings mit Badehose! Im Wasser dann die große Überraschung: Nicht nur, das es hier keine Wellen gibt, sondern das Wasser ist auch nicht grade kalt. Echt verkehrte Welt. Grade im Vergleich zu dem, was ich eigentlich aus Portugal kenne: Kaltes Wasser und anständige Wellen. Aber hey, soll ja nicht negativ sein, ist halt nur mal etwas anderes!

Nach einem kurzem Nickerchen am Strand, ware es dann auch schon nach 16 Uhr – Zeit mich auf den Weg zu machen… Schließlich muss ich noch kochen und will später noch los ein paar Fotos von der Stadt bei Sonnenuntergang machen.

Bogliasco – Der Ort

Nachdem der Ortsname jetzt schon ein paar mal gefallen ist, möchte ich dazu auch noch ein par Worte verlieren. Wie ja bereits erwähnt, bin ich nicht direkt in Genova, sondern in Bogliasco. Das ist ein kleines Örtchen ein paar Kilometer südlich der eigentlichen Großstadt Genua.

 

Natürlich ist hier nicht viel mit Tourismus oder so, aber genau das ist das schöne. Also genau genommen gibt es hier insgesamt nicht viel. Ein Haufen Häuser, ein kleiner Supermarkt, ein paar kleine andere Läden und ein paar Cafés / Restaurants. Das war’s dann auch schon. Insgesamt also perfekt zum Entspannen. Wenn man dann jedoch doch mal etwas mehr sehe möchte, kommt man innerhalb kürzester Zeit mit dem Zug nach Genua, oder auch zu den „Cinque Terre“.

Aber sieh selbst, ich denke die entstandenen Fotos sollten einen guten Eindruck vermitteln:

Strand in Bogliasco Sonnenuntergang in Italien - Bogliasco Bogliasco eine Traumhaafte Stadt am Meer

Produktiver Abend

Nachdem der part des Tages also erledigt war, ging es für mich wieder zum Restaurant. Ich hatte zwar bereits gegessen, aber hier gibt es den Luxus von Tischen und köstlichem Kaffe. Hier habe ich es dann endlich mal geschafft, ein paar Bilder fertig zu machen und zumeist den ersten Beitrag über die Reise online zu stehen. Wurde auch mal Zeit!

Wie es weiter geht

Morgen früh werde ich dann nach Genua fahren und mir die Stadt ein wenig anschauen. Am Abend hoffe ich dann nochmal weiter an den Bildern arbeiten zu können. Wird ja schließlich Zeit, dass mal ein paar Inhalte online kommen.

Außerdem will ich mir in Genua eine Lokale Siamkarte besorgen. Das W-Lan hier ist natürlich absolut überlastet mit den vielen Gästen und Roaming // Auslandsflat ist einfach zu teuer. Ich habe da auch schon was rausgesucht, aber mal schauen, was ich so bekomme.

In diesem Sinne Ciao und bis morgen!

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Vom Schwarzwald nach Genua – Deutschland, Schweiz, Italien https://throughthepath.de/vom-schwarzwald-nach-genua-deutschland-schweiz-italien/ https://throughthepath.de/vom-schwarzwald-nach-genua-deutschland-schweiz-italien/#comments_reply Fri, 16 Jun 2017 13:00:29 +0000 http://throughthepath.de/?p=5300 Heute wurde ich einfach nur noch mit Eindrücken und Erlebnissen überflutet. Ist ja auch kein Wunder, schließlich habe ich so einiges an Kilometern zurückgelegt und mich dabei in drei Verschiedenen Ländern bewegt. Auch wenn ich jetzt am Abend (wir haben…

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Heute wurde ich einfach nur noch mit Eindrücken und Erlebnissen überflutet. Ist ja auch kein Wunder, schließlich habe ich so einiges an Kilometern zurückgelegt und mich dabei in drei Verschiedenen Ländern bewegt. Auch wenn ich jetzt am Abend (wir haben grade 23:05 Uhr) wieder beginne alles aufzuschreiben, vergesse ich wahrscheinlich trotzdem bereits jetzt die Hälfte meiner Gedanken.. Aber gehen wir mal chronologisch vor:

Die schönste Überraschung der bisherigen Reise

Der Morgen hat einfach schon fantastisch begonnen: Ich habe gut geschlafen, die Sonne schien und ich war voller Vorfreude auf Italien. Aber es wurde noch besser!

Nachdem ich aufgestanden bin und wie jeden Morgen das Auto ein wenig lüfte, die Vorhänge öffne, etc. riefen Franz und Miri (also die beiden mit dem VW Bus von gestern Abend) auch schon rüber, dass sie Frühstück fertig haben.

Alleine die Tatsache mich zu einem gemeinsamen Früchstück einzuladen war ja schon eine supper nette Geste, aber es wurde noch besser: Sie haben nicht nur Kaffee für uns gekocht, sondern auch schon frische Brötchen und Aufstrich für uns drei geholt. Also folgte jetzt erstmal ein ausgiebiges Frühstück!

Falls ihr beiden das lesen solltet – nochmal vielen Dank dafür!

Ceck-Out

Nach dem Frühstück, war dann aber auch schon soweit – normalerweise muss der Campingplatz um 11 verlassen werden. Da wir (also Franz, Miri und ich) aber außerhalb auf dem Stellplatz standen, wurde hier eine Ausnahme für uns gemacht!
Also in aller Ruhe spülen, fertig machen und erst gegen 12 losfahren. Nachdem Reifendruck, etc auch überprüft waren und ein paar Vorräte beim Aldi aufgefüllt waren, ging es dann auch los.

Italien ich komme!

Richtig gelesen, nachdem ich gestern vom Campingplatz bescheid bekommen habe, dass ausreichend Platz herrscht, habe ich beschlossen in einem durchzufahren. Wenn du denkst, jetzt schreibe ich noch wie ich ankam und das wars, hast du wohl noch nicht genügend andere Beiträge von mir gelesen ;) ganz im Gegenteil, es gibt heute noch so viele zu berichten! Die Fahrt war voller Erkenntnisse, Erfahrungen und auch Ärgernisse, dass sich sicherlich noch in halbes Buch schreiben ließe.

Schweiz

Grenzüberquerung  in die Schweiz

Da ich mit dem Auto unterwegs bin, beginne  ich dann auch mal sogleich mit diesem Aspekt. Während ich zuhause tausende Male dran erinnert wurde und mir selbst immer wieder vorgehalten habe, wie wichtig es ist die Vignette für die Autobahnen zu besorgen, habe ich es mal wieder geschafft.  Über der Autobahn erschienen drei Schilder:

  1. Autos mit Vignette nach links
  2. Autos ohne auf die zweite Spur von rechts
  3. Busse und LKW nach rechts

Genau, gezwungener maßen konnte ich natürlich weder auf die Linke, noch auf die rechte Spur?. Es ist aber auch nicht so, dass ich nicht an die Vignette gedacht habe, ganz im Gegenteil – ich hab nonstop an sie gedacht. Sogar so sehr, dass ich vergessen habe darauf zu achten, wie nahe die Grenzen ist!

Aber soweit kein Problem, nach einem freundlichen „40€, oder runter von der Bahn“ von dem Grenzbeamten, war die Angelegenheit erledigt und auch ich hatte meine Vignette für die Schweiz!

Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h!

Auch hieran hat der Grenzbeamten mich erinnert und soweit hatte ich damit auch kein Problem. Viel schnelleres möchte ich meinem Schätzchen ja eh nicht zumuten. Schließlich ist das Auto ja auch nicht mehr das jüngste. Viel schlimmer ist allerdings: die Schweizer halten sich genau an die Höchstgeschwindigkeiten, sehr genau!

Das ganze geht soweit, dass in der 100er Zone dann doch lieber 90 km/h gefahren wird – man könnte ja zu schnell werden!

Die absolute Krönung ist aber, wenn dann in Tunneln, wo die Höchstgeschwindigkeit meist eh schon auf 80 km/h begrenzt ist, von vielen grade einmal 60 km/h gefahren wird… Freut mich ja, dass sie so entspannt sind, find ich echt gut.. Aber irgendwie würde ja doch ganz gerne noch heute ankommen.. Also blieb nichts anderes übrig, als der „Raser“ schlecht hin auf der Bahn zu sein und an allen vorbei zu ziehen. Das heißt allerdings auch nur, dass auch ich meist nur mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit gefahren bin. Im Vergleich zum Rest, war das ja bereits Rasen ??

Ach und noch etwas: Höchstgeschwindigkeit in der gesamten Schweiz ist wie gesagt 120km/h, aber zumindest auf meiner Strecke war ich (auch einigen Baustellen wegen) schon froh, wenn man die 100 erlaubt waren..

Landschaften in der Schweiz

Eines muss man den Schweizern allerdings lassen, sie haben die schönsten Landschaften überhaupt! Wäre hier nicht alles so teuer, würde ich sicherlich noch ein paar Tage bleiben. Irgendwann wird das garantiert nachgeholt. Grade der Lago Maggiore ( See zwischen Schweiz und Italien) wurde mir dafür jetzt mehr als nur oft genug empfohlen!

Italien

Grenzübergang

Da der G8 Gipfel bevorsteht und Italien Sorgen vor einem Anschlag hat, wurde das Schengen-Abkommen für ein paar Wochen aufgehoben. Das bedeutet, dass es wieder (kurze) Grenzkontrollen gibt. Insgesamt nichts großes – ich wurde lediglich angehalten, musste sagen weshalb ich wohin möchte, meinen Ausweis zeigen und konnte dann auch schon weiter fahren. Also keine große große Prozedur, aber irgendwie ja schon ungewohnt..

Autobahnen

In Italien angekommen wusste ich, dass der längste Part schonmal geschafft ist. Hier benötige ich zwar keine Vignette, muss dafür aber ganz klassisch an Mautstationen zahlen. Ganz schon happig, wenn ich bedenke, dass grade mal die Fahrt bis nach Genua jetzt schon 17,90€ gekostet hat. Klar, ist jetzt nicht so viel, aber hätte ich für jeden Abschnitt der bisherigen 1.300km soviel Zahlen müssen, wäre so eine Reise wohl nicht machbar.

Jetzt aber zur bescheuertsten Regelung überhaupt: Wer den Führerschein erst seit weniger als drei Jahren hat, darf maximal 100km/h fahren. Wie viele Unfälle wollen die damit bitte hervorrufen?
Ich mein soll ich dann ganz rechts fahren und wenn eine neue Auffahrt kommt diese konstant mit meinen 100km/h blockieren (so schnell sind viele hier in etwa auch auf den Beschleunigungsstreifen, da prinzipiell 130 gefahren werden darf), oder soll ich mit lächerlichen 100km/h auf die zweite Spur fahren und dort alle ausbremsen /auf mich auffahren lassen?

Also in der Theorie vielleicht ein nettes Konzept, aber praktisch leider unbrauchbar!

Tankstellen

Das nächste Vergnügen war das tanken in Italien. Hier habe ich mich sogar für gut vorbereitet gehalten, da ich die verschiedenen Bezeichnungen kannte! Was ich allerdings nicht bedacht habe ist, dass es kaum Tankstellen wie in Deutschland gibt (zumindest hier wo ich bin). Die meisten sind also nicht nur absolut überteuert, sondern bestehen auch nur aus zwei Zapfsäule und einem Automaten, in welchem man im voraus zahlt und die Zapfsäule auswählt. Hier danke ich den beiden jungen Italienern, die mir die das ganze erklärt haben, denn die Schilder waren echt unnütz ??

Campingplatz in Italien

Der Campingplatz in Bogliasco (also bei Genua) hat dafür alles übertroffen!
Das Zelt alleine aufzubauen ist zwar noch immer eine kleine Challenge, aber ich habe es trotz einbrechender Dunkelheit geschafft. Viel kritischer ist, dass ich überhaupt nicht drauf geachtet habe, dass meine Matratze aus dem Auto ein paar cm länger als das Zelt ist. Aber diagonal passt es dann zum Glück  doch so eben.

Zeltplatz mit Meerblick

Mein Zelt habe ich dabei sogar freiwillig unnötig weit vom Auto aufgebaut, um dafür Meeresblick zu haben ?
Das ist echt atemberaubend! Hier sitze ich jetzt grade auch, während ich diesen Beitrag vorschreibe. Das beste allerdings ist, dass wir gleich bereits Mitternacht haben und ich noch gemütlich ohne Jacke vor dem Zelt sitzen kann!

Außerdem erwähnenswert ist das Restaurant hier auf dem Campingplatz. Neben meiner ersten Italienischen Wörtern welche mir von der Kellnerin beigebracht wurden, gab es hier erstmal ganz klassische eine Pizza Margherita, welche wohlgemerkt vorzüglich schmeckte! Und das lag definitiv nicht nur an meinem enormen Hunger.

So, das war aber glaube ich genug für heute.. Ich glaube so langsam mache ich mich mal auf den Weg ins Bettchen.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine wünsche Nacht! :)

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