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Mondfinsternis 2018 – Ein Kupferrotes Jahrhundert-Spektakel

Mondfinsternis 2018 – Ein kupferrotes Jahrhundert-Spektakel

Gestern war es soweit und das lange angekündigte Spektakel nahm seinen lauf. Die Mondfinsternis war die längste des Jahrhunderts und bot für ganze 103 Minuten ein Himmelsspektakel. Das Spektakel hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen und mich auf den Weg gemacht, ein paar coole Aufnahmen zu bekommen. Da eh schon sämtliche Social Media Timelines und jeder Newsfeed mit Bildern davon überflutet sind, kann ich auch meinen Teil in Form eines Blogbeitrags dazu beitragen. Also – let’s go!

Das Problem mit dem Wetter

Bei mir in Gevelsberg hat es eher langweilig begonnen. Während laut Ankündigung ab 21:30 die erste Verdunkelung durch die Mondfinsternis sichtbar werden sollte, war der Mond bis kurz vorher für mich noch überhaupt nicht sichtbar. Am Horizont war es einfach zu diesig (auch wenn es mit dem bloßen Auge nicht so schien). Also hab ich mich mit der Alternativen Aussicht zur anderen Seite beschäftigt. Ich muss sagen, ich finde das Bild schon fast besser als die eigentlichen Aufnahmen der Mondfinsternis

Gevelsberg, Viadukt Gevelsberg, Sonnenuntergang in Gevelsberg

21:30 Uhr – Der Mond wurde sichtbar

Ziemlich genau um 21:30 Uhr wurde der Mond dann langsam sichtbar. Das nenn ich pünktlich!

Leider war es durch das Wetter jedoch alles andere als einfach, ideale Aufnahmen zu bekommen. Für die Fotografen unter euch: Theoretisch hätte ich eine 300mm Brennweite zur Verfügung gehabt, aber das hat einfach nicht gewirkt. Durch das Wetter war der Mond einfach immer leicht unscharf.

Dementsprechend habe ich beschlossen mit einer nicht ganz so langen Brennweite zu arbeiten und noch ein wenig von der Stadt mit in den Vordergrund zu nehmen. Das hat das ganze für mich wenigstens etwas interessanter gemacht. Aber sieh selbst:

Ein Feuerrotes Spektakel

Später, als der Mond dann weiter oben am Himmel zu sehen war, haben sch die Bedingungen ein wenig verbessert. Die Sicht wurde klarer und es wurden immer mehr Details sichtbar. Das ist es, was ich mir unter einer Mondfinsternis vorgestellt habe!

In diesem Augenblick habe ich die oben erwähnten 300mm dann auch gleich voll ausgenutzt und hätte mir sogar gewünscht noch eine längere Brennweite zur Verfügung zu haben. Dann wäre das mit dem Fokus wahrscheinlich auch schon eine schwierige Sache geworden. Bei absoluter Dunkelheit kann man den Autofokus nämlich natürlich komplett vergessen und manuell fokussiert es sich trotz Fokuspeaking / Kantenabhebung der Sony auch nicht mehr so angenehm wie bei Tag. Insgesamt gab es also jede Menge Ausschuss durch unscharfe Bilder.

Wie du am Titelbild aber bereits gesehen hast, ist es mir dennoch gelungen, ein scharfes Bild zu schießen, mit welchem ich zufrieden bin. Der Vollständigkeit halber blende ich es am Ende nochmal ein.

Mich würde noch interessieren, wie die Situation bei dir war. Hast du die Mondfinsternis sehen, oder gar fotografieren können? Lass gerne einen Link zu deinen Ergebnissen in den Kommentaren.

Mondfinsternis 2018 - ein feuerrotes spektakel

 

 

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