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Motorradtour-Video, GoPro Und InShot – FAIL

Motorradtour-Video, GoPro und InShot – FAIL

Nachdem ich Anfang des Jahres den langersehnten Motorradführerschein gemacht habe, hätte eines auf der Hand liegen können: GoPro + Motorrad = geile Videos! In diesem Beitrag gibt es ein kleines Video, meine Fehler und Learnings, sowie Tipps zum einfachen Videoschnitt.

Denn: So nah es auf der Hand lag, eine Motorradtour mit der GoPro zu filmen, habe ich zu keiner Sekunde auch nur daran gedacht. Das liegt vermutlich daran, dass ich zwar eine GoPro Hero 4 habe im Schrank liegen habe, sie aber nahezu nie genutzt habe.

Zeit das zu ändern: Motorradtour aufnehmen

Als es am Samstag auf eine kleine Motorradtour ging, habe ich also die GoPro an meinem Helm angebracht und lis ging es. Und ich habe es verkackt! Eigentlich fand ich ist das Video es kaum wert zu teilen, aber ich dachte mir es ist ein fabelhaftes Beispiel um auf ein paar Dinge einzugehen:

Worauf du achten musst, was nicht so gut lief und was optimierter ist

1. GoPro am Motorradhelm befestigen

Ich persönlich habe mich dazu entschieden die GoPro oben auf dem Motorradhelm anzubringen. Hier gibt es vermutlich kein richtig oder falsch – die Abwechslung macht es. Am besten also ein paar verschiedene Befestigungspunkte für die GoPro suchen / vorbereiten, da das Video sonst schnell langweilig wird.Das war mir soweit bewusst, aber ich dachte für einen ersten Test sollte es reichen.

2. Überprüfe die Ausrichtung der Kamera wenn du AUF dem Motorrad sitzt!

Ich war so clever und habe den Helm vor mir auf den Tisch geletzt und die GoPro ausgerichtet, wie ich es für dichtig hielt und bin los. Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen, aber vermutlich war ich einfach zu sehr auf die bevorstehende Fahrt fokussiert. Ergebnis: Auf dem Motorrad sitzend hat die Kamera nahezu nur die Straße und das Motorrad gefilmt. Somit zeigt meine einzige Perspektive nichts von der Fahrt. Eigentlich unbrauchbar!

3. Die GoPro während der Fahrt zu bedienen ist doof!

Es ist total unpraktisch die GoPro während der Fahrt bedienen zu müssen! Man muss den Lenker mit einer Hand loslassen und sich irgendwie am Kopf fummeln und den Knopf suchen. Im schlechtesten Fall ist man sich durch die Handschuhe dann überhaupt nicht sicher, ob man den Knopf richtig gedrückt hat. Ergebnis: ich habe viel Strecke aufgenommen, die ich nicht filmen wollte und die eigentlichen Szenen nciht gefilmt. Lag ganz einfach daran, dass ich irgendwann die aufnahme gestoppt und direkt eine nächste gestartet habe (da ich dachte, ich hätte den Knopf nicht richtig gedrückt). Als Lösung muss also ein Fernauslöser her. Leider sind die Originalen etwas teuer für meine gelegentliche Verwendung… Vielleicht finde ich hier ja noch eine günstigere Alternative.

Mehrere Perspektiven um die GoPro am Motorrad anzubringen

Greifen wir noch einmal Punkt eins auf: Für ein interessantes Video einer Motorradtour sind mehrere Perspektiven essentiell notwendig!

Möglichkeiten die GoPro am Motorrad zu befestigen

  • Am Helm nach vorne gerichtet (first person view, einfach zu kontrollieren, da du das filmst, wo du hin schaust)
  • Am Helm nach hinten gerichtet (nicht wirklich zu kontrollieren, aber sicherlich auch ganz spannend)
  • Lenker nach vorne gerichtet (die Fahrt und Kurvenlage wird schön verdeutlicht)
  • Lenker nach hinten gerichtet (filmt dich selbst)
  • Hinten am Motorrad
  • Seitlich an der Federgabel, oder ähnliches (hier habe ich nur noch keine Idee zur Befestigung)
Motorradtour NRW

Was gut funktioniert hat: Videoschnitt am iPad

Was jedoch gut funktioniert hat, war der Videoschnitt nur am iPad mit der App Inshot. Dazu habe ich die Aufnahmen der GoPro via WiFi auf das iPad übertragen (dauert lange, aber muss man ja nicht bei sein) und habe diese dann in Inshot importiert. Der Schnitt ging enorm schnell und die App ist super intuitiv zu bedienen.

Kleinere Shots hatte ich ja bereits für meine Instagram Storys geschnitten (falls du mir noch nicht folgst: hier ist mein Account), das war aber das erste längere Video, das ich nur in der App geschnitten habe. Natürlich ist es nichts für hoch komplexe Videoproduktionen, aber um nur mal eben schnell was zu schneiden ist die App einfach perfekt! Ich kann schnell und einfach das Material zusammenschneiden, ggf Übergänge und Text hinzufügen, aus einer Auswahl an Musik wählen und das Video exportieren. Fertig!

Ideal für schnelle Produktionen wie diese. So konnte ich trotz relativ bescheidener Aufnahmen zumindest noch ohne großen Aufwand eine kleine Erinnerung zusammenschneiden.

Fazit

Auch wenn einiges nicht sonderlich gut funktioniert habe, konnte ich einiges lernen und für zukünftige Produktionen mitnehmen. Ich habe sowohl gelernt worauf ich in Zukunft bei der GoPro achten muss, als auch den schnellen Videoschnitt mit der App Inshot ausgiebig getestet.

Wenn ich in Zukunft also mal wieder ein ernsteres Video drehen möchte, weis ich nun, wie ich einen weitaus besseres Verhältnis aus Nutzen, Aufwand und Ergebnis erzeugen kann, als bei meinem ersten Video (Review: Saal Digital – hier zu finden).

Beste Grüße von der Motorradtour

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