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Sächsische Schweiz – ein Traum

mein Morgen

Selfie am morgen bevor es in die Sächsische Schweiz gehtTrotz des nur semi optimalen Parkplatzes habe ich eigentlich wieder relativ gut geschlafen. Scheinbar nicht so tief, da ich wenn wer vorbei kam aufgewacht bin. Zum Glück  waren dies nicht sehr viele und ich bin darauf hin schnell wieder eingeschlafen. Gegen 10 Uhr habe ich mich dann aufgerafft, alles fertig gemacht und bin auf in die Sächsische Schweiz gefahren. Hier habe ich mir ja gestern Abend ein eines Hostel mit eigenem Campingplatz direkt am Elbsufer rausgesucht. Nicht sehr groß, kein unnötiger schnick-schnack, etwas abgelegen.. Kurzum: genau das was ich wollte! In der Zwischenzeit habe ich auch bereits eine Antwort bezüglich des Campingplatzes erhalten:

Es ist möglich mit dem Auto dort zu bleiben und es gibt auch einen Platz für mich.

auf in die Sächsische Schweiz!

Trotz Hinweis auf der Website bezüglich Probleme mit den Navigationssystemen habe ich mein Glück versucht und mich von Sygic – der meiner App des Vertrauens – navigieren lassen. Dennoch habe ich natürlich vor Abfahrt gecheckt, ob die eingezeichnet Route grob mit der Beschreibung auf der Website übereinstimmt. Das tat es!

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Ein erster Blick von unten auf die Bastei

Als ich fast da war, kam es dann jedoch zu dem auf der Website beschriebenen Problem: laut Navi war ich angekommen und die Straße würde hier enden. Da ich davon bereits gelesen hatte, bin ich einfach weiter gefahren und habe Ausschau gehalten… Irgendwann hab ich mich doch gefragt ob ich hier richtig bin. Also habe zwei der vielen Wanderer die vorbei kamen gefragt ob sie zufällig wüsste wo ich hin muss. Der erste musste passen, während der zweite nur grinste und sagte „immer geradeaus bis die Straße nicht mehr weiter geht“ nach ein paar weiteren kurzen Wortwechseln stellte sich heraus, dass er diese Frage scheinbar schon öfters gestellt bekommen hat. Wie gesagt, eben leicht abgelegen 😃

Ferdinands Homestay – mein neues Zuhause

In Ferdinands Homestay angekommen wurde ich direkt freundlich begrüßt und ich bekam einen Zettel den ich für den check in ausfüllen sollte. Als das erledigt war, wurde ich direkt freundlich herumgeführt und habe alles gezeigt bekommen. Eine Wanderkarte hat man mir ebenfalls direkt geliehen, als wir auf das Thema kamen und ich gestehen musste keine zu besitzen.
Ob ich das Auto direkt an den Anfang des Zeltplatzes, oder etwas davor auf ein Stück Wiese auf der anderen Seite der Straße stellen wollte wurde dabei mir überlassen. Ich habe mich für zweites entschieden, da es dort perfekt grade war und ich ebenfalls niemanden störe falls ich mal in der Nacht los sollte zum fotografieren 😛

erste Wanderung in die Bastei

Jetzt wo die Formalitäten erledigt waren, bin ich dann auch direkt los in die Bastei, wo das meiner Meinung nach wahrscheinlich bekannteste Symbol der sächsische Schweiz liegt: die Bastei Brücke!
Dazu musste ich zuerst einmal ca. 3 km ins das nächste Städtchen wandern: Rathen. Darüber lässt ich sagen, dass es ein äußerst nettes Städchen – Beziehungsweise, auf dieser Seite des Flusses eher ein kleines Dörfchen ist 😀
Dennoch war es dort definitiv super schön dort, mit sehr viel mit liebe zum Detail. Die beiden Bilder rechts zeigen den „Hauptweg“.

Nachdem ich dann nach gut einer Stunden laufen und fotografieren festgestellt habe das ich zu weit gelaufen bin, musste ich mal wieder umdrehen. Auf dem Weg habe ich mir dann direkt was zu essen geholt. Frisch gestärkt ging es dann zurück zum Aufstieg hoch in die Bastei.

die Basteibrücke

Wandern in der Sächsischen Schweiz. Vom Campingplatz auf nach RathenDen Aufstieg darf man dabei nicht unterschätzen. Es ist zwar nicht sonderlich weit, aber es gab noch einige Höhenmeter zu bewältigen. Hinzu kam natürlich auch noch, dass man mit der Kameraausrüstung auch nicht grade leicht bepackt ist 😀

Aber gut, eine weitere Stunde und zig Fotos später, bin  ich dann dort angekommen. Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, da ich sie mir größer vorgestellt habe. Als ich dann auf einer Aussichtsplattform ein wenig weiter hinten angekommen bin, hat sich dies jedoch geändert. Von hier konnte man die ganze Brücke im Profil betrachten und ich habe festgestellt, dass diese gar nicht so klein ist.

Aufgrund der coolen Aussicht von dort, habe ich beschlossen hier noch ein weiteres mal bei Sonnenaufgang hinzukommen.

 ein wenig (un?)interessantes? Hintergrundwissen dazu

Caspar David Friedrich - Felsenschlucht im Harz

Caspar David Friedrich – Felsenschlucht im Harz

Auf dem Weg zu der Platform, bin ich auch gleich an der Stelle vorbei gekommen, welche Caspar David Friedrich als Vorbild für das Gemälde „Felsenschlucht“ gedient hat. Okay, ich muss gestehen das hat mir natürlich auch nichts gesagt. Als ich das Bild dann jedoch auf einer Informationstafel gesehen habe, kam es mit ja schon bekannt vor.. Aber gut, genug zu dem Thema!

die Brücke im Mittelalter

Im übrigen habe ich auch erfahren, dass oben in der Felsformation eine Burg war. Zu dieser diente die Brücke als Zugang. Ursprünglich (im 15 Jh) ist diese dementsprechend aus Holz gewesen und konnte bei einem Angriff zerstört werden um die Angreifer fern zu halten. Des Weiteren konnte das so gewonnene Holz auch als Feuerholz, wie auch für Geschosse von einer Schleuderkonstruktion genutzt werden.

Um mehr Platz zu haben, wurden damals zwischen den Felsen Balken angebracht. Diese haben die Bodenfläche somit über den Abhang erweitert haben und dienten als Wohn und Nutzraum. Die Einkerbungen dafür sieht man heute noch immer in den Felsen.

 

zurück am Campingplatz

Wieder zurück am Campingplatz habe ich erstmal eine heiße Dusche genossen, eine Kleinigkeit zu Abend gegessen und mich dann wieder gegen 20 Uhr in mein Auto verkrochen. Hier saß ich eine Stunde später noch immer liege und schreibe. Eigentlich wollte ich dies – dem warmen Abend entsprechend – gemütlich am Laptop auf einer der vielen Sitzmöglichkeiten vor dem Hostel machen. Im Endeffekt war ich jedoch war ich so erschöpft, dass ich es bevorzugt habe mich hinzulegen und wieder ein wenig am Handy  zu tippen.

Morgen vormittag werde ich mich dann denke ich hinsetzen und die einzelnen Tagesberichte überarbeiten und mit Fotos online stellen. Vielleicht schaffe ich es dann zukünftig auch alle ein bis zwei Tage die neuen Artikel hochzuladen. Aber mal sehen, hier möchte ich nichts versprechen.

Campingplatz? Weshalb?

Da das ein oder andere mal die Frage aufkam, weshalb ich mich nun beschlossen habe einen Campingplatz aufzusuchen. Immerhin könnte ich doch auch die nächsten Nächte an den coolsten Orten verbringen?

Das liegt daran, dass ich plane für ein paar Tage mehr hier zu bleiben (aktuell fünf Nächte). Dabei wollte ich ganz gerne einen festen Platz, wo ich jeden Tag stehen kann. Ich wollte mir die Umgebung genauer ansehen und sowohl morgens wie auch abends unterwegs sein können, ohne mir Gedanken machen zu müssen wo ich heute schlafen werde. So genial und überwältigend es in den letzten vier Nächten auch gewesen ist – es hat dennoch jedes mal Zeit und auch einige Kilometer gekostet einen zusagenden Platz zu finden. Diese wäre gegen meine Pläne für diesen überwältigenden Ort.

Hinzu kommt noch, das dass die Sächsische Schweiz (großteils?) in einen Nationalpark liegt, sodass ich dort nicht unbedingt bleiben muss / sollte. Auch wenn der Kerngedanke natürlich immer darin bleibt, niemanden zu stören, sowie nichts zu hinterlassen, erschein es mir aus diesen Gründen sinnvoll einen Campingplatz aufzusuchen. Dies bietet sich dann auch direkt an, um sich ein wenig mehr zu erholen und auch ein paar erste Bilder, sowie Blogbeiträge fertig zu stellen.

Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints.

aktuelle Neuigkeiten –> Snapchat

Wer definitiv immer mit auf dem laufenden bleiben möchte, dem empfehle ich mich auf Snapchat zu abonnieren. Dies geht ganz einfach, indem du das Icon rechts mit der Snapchat-Kamera scannst. Solltest du dies am Handy lesen, so kannst du das Icon entweder herunterladen, oder nach dem Namen suchen. Hier poste ich regelmäßig neue Fotos und Videos und halte euch somit auf dem aktuellsten Stand.

die Bastei – meine Fotos:

Zum anschauen einfach wieder auf einer der Bilder klicken und die Galerie öffnet sich.

ich-bastei-002Liebe Grüße,
Dominic

Dominic Marcelino

Hey, ich bin Dominic, 18 Jahre alt und habe im März diesen Jahres die Schule hinter mir gelassen. Ein Studienbeginn direkt nach der Schule kam für mich nie in Frage.

Dafür gibt es noch zu viele Abenteuer die vorher erlebt werden möchten. Falls du mehr wissen möchtest, schaue doch einfach auf der "über"-Seite vorbei, oder kontaktiere mich :-)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

    1. Von Wien aus sind es tatsächlich noch einige Kilometer..
      Ich kann es dennoch nur empfehlen! 🙂 Es lohnt sich auf jeden Fall! Habe selbst viel zu lange gewartet dort endlich mal hin zu fahren. Einmal dort, habe ich schon die nächste Reise dort hin für der Frühling geplant 🙂
      Liebe Grüße 🙂

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