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Eine letzte Fahrt

Um es direkt vorweg zu nehmen: heute war der letzte Tag meinem ersten Roadtrip in Deutschland. Weshalb ich diesen frühzeitig beendet habe, soll dabei eines der Themen in diesem Beitrag sein. Viel spaß beim lesen 🙂

Mein letzter Tag auf der Straße

Mein Frühstück vor der RückfahrtIch bin bereits ziemlich früh aufgestanden  -genau genommen um 07:30. Das hing damit zusammen, dass Lukas heute etwas früher los musste. Also war es an der Zeit sich zu verabschieden und all meinen Kram wieder im Auto zu verstauen. Ich gestehe, dies geschah ein wenig schlampiger, da eh nur noch die Rückfahrt anstand. Dementsprechend wurden dann zum Beispiel zwei Taschen einfach in de Fußraum des Beifahrersitzes geworfen wurden.

Da ich noch nicht gefrühstückt habe, ging es jetzt noch ein letztes Mal in die Leipziger Innenstadt. Nach einem kleinen Spaziergang, habe ich mich in eine Bäckerei gesetzt und in aller Ruhe einen Kaffee getrunken / Brötchen gegessen. Am Morgen ist Stress meiner Meinung nach absolut fehl am Platz, sodass ich mir hier echt Zeit gelassen habe. So langsam kam dann jedoch der Zeitpunkt weiter zu fahren. Also bin ich zu Auto, habe die letzten Dinge weggeräumt und weiter ging es.

Zwischenstop

Da ich relativ nah an Bitterfeld Wolfen war, wollte ich dort einmal vorbeischauen. An dieser Stelle lässt der Erdkunde-Unterricht wohl doch grüßen 😀
Begonnen habe ich dabei am Goitzschesee. Hier bin in an diesem coolem Turm vorbeigekommen, den du unten siehst. Auf den ersten Blick sieht er definitiv nach einem normalen Aussichtsturm aus. Das mag er auch sein 😀

Aussichtsturm in Bitterfeld

Dennoch hat er für gute Verwunderung gesorgt, als ein paar Leute in einer anderen Reihenfolge unten ankamen, als sie oben los gegangen waren. Bei genauen betrachten, haben wir dann festgestellt, dass es sich um zwei Treppen handelt. Da diese quasi ineinander gedreht sind, ist uns  dies anfangs allerdings nicht aufgefallen. Unten haben (wie wir im Nachhinein gesehen haben) auch tatsächlich zwei Treppen begonnen. Da der eine Anfang aber auf der Rückseite war, wurde er von uns nicht wahrgenommen. Wenn man hingegen oben losging, gab es nur ein Treppenbeginn. Dementsprechend ist auch hier nichts von zwei Treppen aufgefallen. Zur zweiten kam man dann, indem man nach ein paar Stufen einen kleinen Durchgang durch die Turmmitte genutzt hat. Ich hab versucht das ganze mal auf dem Foto unten zu markieren…

Regen, Regen uuuund noch mehr Regen!

Eigentlich wollte ich mich hier noch ein wenig mehr umsehen, doch es begann bereits wider zu regnen. Also noch kurz bei der „Villa am Bernsteinsee“ vorbei und dann auch wieder zurück zum Auto. Auf dem Weg dorthin, gab es dann noch ein paar Erinnerungsstücke an den ehemaligen Tagebau in der Region. Hiervon habe ich ein paar Bilder in die folgende Galerie gepackt. Insgesamt war es wohl eher ein minimalistischer Aufenthalt in Bitterfeld.  Auf dem Weg noch schnell was zu essen geholt und dann mit einem kurzem Zwischenstopp bei der Tankstelle ab auf die Autobahn.

Knappe 5 stunden später (und ich habe schon extra nur eine Pause von grade mal 10 Monaten gemacht), war ich dann Zuhause. Hier habe ich das gröbste ausgeladen und ins Zimmer gebracht. Der Abend wurde dann zugegebener Weise etwas erschöpft auf der Couch verbracht.

Frühzeitiger Abbruch – warum?

Die vorhergehende Überschrift ist auch mit einer der Gründe für meinen frühzeitigen Abbruch vom ersten Roadtrip in Deutschland. Nachdem ich die letzten zwei Wochen echt Glück mit dem Wetter hatte, änderte sich dieses nun ziemlich schnell. Wir sind gefühlt von heute auf morgen mitten im Hebst gelandet und es wurde somit nass, kalt, dunkel und ungemütlich. Die Temperatur und das frühe dunkel werden hätte ich dabei vielleicht noch in kauf genommen und wäre weitergereist. Der (zu erwartende Regen) und die Wetterberichte für die nächsten Tage haben mich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Hinzu kam, dass ich mich in Leipzig schön erkältet habe. Das hat ebenfalls auf die Stimmung gedrückt, sodass meine Entscheidung beschlossen wurde.

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.

Mit einem fröhlichem und einem traurigen Auge habe ich somit beschlossen an dieser Stelle Schluss zu machen. (für dieses Jahr). Dabei war ich traurig die Reise für dieses Jahr zu beenden, aber habe mich auch gefreut wieder zuhause anzukommen. Insgesamt verlief es also ganz nach dem Motto „Aufhören wenn es am schönsten ist“.


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So geht es weiter

Nun heißt es jetzt aber auch schon so langsam Vorbereitungen für das nächste Jahr zu treffen!
Bereits im Frühling könnte ich mir vorstellen in Richtung Süden zu fahren, bis es hier wärmer wird. Danach gäbe es dann noch Zeit um das ein oder andere Ziel in Deutschland nachzuholen. Gegen Sommer möchte in das dann als kleines Highlight für ein paar Wochen nach Norwegen fahren. Aber das soll nicht zu früh geschehen, denn -30 Grad muss ich echt nicht erleben 😛

Resümee

Ankunft in GevelsbergRückblickend muss ich sagen, dass mein erster Roadtrip somit um einiges kürzer war als geplant. Auf der einen Seite hängt das natürlich damit zusammen, dass ich früher zurück fahre als geplant. Viel entscheidender ist allerdings, dass ich ja immerhin auch erst ca. 2 Wochen später als ursprünglich geplant los bin. Hier sollte ich erwähnen, dass es sich aber auch überhaupt nicht wie 2 1/2 Wochen angefühlt hat. Viel eher war es wie eine kleine Ewigkeit. Ich hat ein fach so viel gesehen, bin so viel rumgekommen und habe mit so unterschiedlichen Menschen gesprochen… Das ist einfach unglaublich! Hier werd ich denke ich noch noch ein paar Tage benötigen um all das zu verarbeiten und zu realisieren.

Während ich jetzt grade im Bett sitze und den Tag nieder schreibe, kann ich noch immer nicht realisieren, dass ich heute Morgen noch in Leipzig gewesen bin! Das ist alles so unglaublich! Es ist einfach die ultimative Freiheit überall hin zu können, aber nirgends ankommen zu müssen!

Während ich das hier schreibe ist es inzwischen nach ein ein Uhr nachts. Nachdem ich viel über die vergangenen Tage nachgedacht habe, habe ich mich gefragt wie es jetzt weiter geht… Diese Frage bezieht sich dabei zum einen auf Bereiche wie Social Media, aber auch auf Arbeit und weitere Reisen. Bei erstem, habe ich beschlossen dich mit in die Entscheidung einzubeziehen. Auf Snapchat habe ich bereits gefragt, wie es weitergehen soll. Werde ich dort weiterhin täglich Posten? Falls ja, worum wird es dabei gehen?

Hier im Blog möchte ich es ähnlich machen. Die nächsten Tage werde ich natürlich erst die Beiträge über die Reise veröffentlichen. Diese sind ja alle bereits vorgeschrieben und warten darauf endlich überarbeitet und mit Bildern versehen zu werden.

Wie es danach weiter gehen soll steht noch nicht ganz fest. Was ich mir definitiv vorstellen könnte wäre, wieder über Fotografie zu schreiben. Hier habe ich neben der begonnenen Basic-Reihe noch ein paar Ideen bezüglich kreativer Einsatzmöglichkeiten wie dem spielen mit Licht, der Zeitraffer-Fotografie uvm. Genau möchte ich mich hier jedoch auch noch nicht festlegen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb ich mich für die Domain ThroughThePath.de entschieden habe. Es soll die Möglichkeit geben, dich auf all meinen Lebensabschnitte mitzunehmen, ohne in die Situation zu kommen über ein Thema schreiben zu „müssen“, welches mich vielleicht überhaupt nicht mehr so sehr interessiert.

Doch nun zu dir – hast du vielleicht einen besonderen Wunsch, oder auch eine Anregung, was du für für die Zukunft wünschen würdest? Ich würde mich sehr darüber freuen in den Kommentaren davon zu lesen!:)

Für meinen Teil habe ich jetzt glaube ich jedoch genügend für heute!
Ich freue mich in meinem Bett zu liegen und werde jetzt so richtig schön ausschlafen.
Gute Nacht!;)

Dominic Marcelino

Hey, ich bin Dominic, 18 Jahre alt und habe im März diesen Jahres die Schule hinter mir gelassen. Ein Studienbeginn direkt nach der Schule kam für mich nie in Frage.

Dafür gibt es noch zu viele Abenteuer die vorher erlebt werden möchten. Falls du mehr wissen möchtest, schaue doch einfach auf der "über"-Seite vorbei, oder kontaktiere mich :-)

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