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Ein Abenteuer wie kein anderes

Mein Morgen

Felsformationen Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge

Dass ich ein paar Stunden später an einem solchen Ort stehen würde, ahnte ich noch nicht..

Als ich heute morgen durch die Sonne aufgewacht bin, habe ich noch nicht geahnt was für ein kleines Abenteuer heute anstehen wird! Da ich keinerlei Zeitdruck habe und mir keine Gedanken machen muss hier weg zu fahren, habe ich das ganze genossen und bin bis fast 10 Uhr im Bett liegen geblieben. Danach wurde gefrühstückt, sich fertig gemacht und Lebensmittel in einen Kühlschrank im Hostel gebracht untergebracht.

Danach habe ich mich an den Laptop gesetzt und begonnen die Beiträge anhand meiner täglichen Niederschrift zu verfassen. Dabei habe ich inhaltlich eigentlich nicht viel verändert, bloß ein paar Formulierungen angepasst, ein paar Infos hinzugefügt und andere für euch uninteressante Details gestrichen. Rechtschreibfehler und Co sind dabei bestimmt noch immer ein paar vorhanden, aber so kennt ihr mich ja 😉 . Abgesehen davon, habe ich auch gar keine Lust meine Zeit hier in der sächsischen Schweiz damit zu „verschwenden“ Fehler in meinen Beiträgen zu suchen.

Heute mal einkaufen?

Gegen 14 Uhr bin ich dann los gelaufen und wollte ein paar Kleinigkeiten wie Milch und Brot besorgen. Meinen Kamera Rucksack habe ich dabei natürlich wie immer mitgenommen. Erstens hätte ich darin die Möglichkeit die Einkäufe zu verstauen und zweitens schadet es doch nie die Kamera dabei zu haben. Als ich an der Fähre ankam, hatte ich jedoch keine Lust für die Überfahrt mehr Geld ausgeben, als der Einkauf wahrscheinlich gekostet hätte (okay, es wahren zwar nur 1,50€ pro Fahrt, aber ich habe ja immerhin nicht wirklich viel benötigt, noch hatte ich Lust einzukaufen). Also bin ich den Weg einfach mal weiter gelaufen.

Lieber Wandern!

Ein paar km weiter begann ein Weg hoch zum Lilienstein. Das ist der Berg, an dessen Fuß das Hostel und der Campingplatz liegt. Da es mir dieser bereits im Hostel empfohlen wurde, empfand ich es als weitaus bessere Idee hier hoch zu laufen. Da der Ausflug nicht geplant war, hatte ich natürlich weder was zu trinken, noch was zu essen, oder eine Lampe dabei. Noch war das alles natürlich kein Problem. Aber das blieb natürlich nicht so..

Der Aufstieg

Die ersten Kilometer des Aufstieges erwiesen sich als anstrengend und länger als erwartet. Aber das hat man davon, wenn man lieber der Nase entlang läuft. Hätte ich auf die Karte geschaut, so wäre mir wahrscheinlich aufgefallen, dass ich nicht sonderlich intelligent gelaufen bin. Im Endeffekt bin ich erst bis auf halbe Höhe hoch. Dort habe dort den Berg einmal halb umrundet und bin dann auf der anderen Seite nach ganz oben. Selbst schuld wenn man schon eine Karte geliehen bekommt und sie dann nicht benutzt 😀

 

eine Traumhafte Aussicht

lilienstein_bruecke-001Oben angekommen hat sich das ganze jedoch mal wieder gelohnt! Der Anblick ist atemberaubend und die Plattformen sind der Wahnsinn! Es gibt viele kleinere Bergspitzen, welche als Plattformen dienen. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Rundblick. Verbunden sind diese dann durch kleine Brücken, welche den Blick nach unten – in die Felsspalten – ermöglichen. Einfach unglaublich dieser Anblick!

Okay, ich musst gestehen: Vor garnicht so langer Zeit, hätte mich wahrscheinlich nicht einmal 10 Pferden dazu bewegen können um über eine sole Brücke wie rechts zu sehen zu laufen 😀

lilienstein-007

Hier werden die für die Sächsische Schweiz typischen Felsformationen schön sichtbar: von bizarren Felssäulen bis hin zu Felswänden mit den typischen Schichtenstrukturen

Hier werden die für die Sächsische Schweiz typischen Felsformationen schön sichtbar: von bizarren Felssäulen bis hin zu Felswänden mit den typischen Schichtenstrukturen

Abenteuer Rückweg

Einige Fotos später ging es dann wieder herunter. Mein Ziel war ein Wanderparkplatz in etwa auf halbem Weg. Von dort war auf der mir geliehenen Karte ein Weg durch den Wald eingezeichnet, welcher quasi direkt zum Hostel führen sollte. Jedoch war alles so zugewachsen, dass ich zuerst überhaupt keinen Weg gefunden habe. Als ich dann einen verwucherten Anfang gefunden  hatte, verlief dieser jedoch überhaupt nicht wir eingezeichnet. Also bin ich ich frei nach schnauze weitergelaufen und achtete darauf, dass zumindest die Richtung passte.

Nach einer Weile war ich kurz davor umzudrehen. Mittlerweile hatte ich riesigen Durst, der Hunger meldete sich ebenfalls und dazu kam, dass die Sonne mittlerweile begonnen hat unterzugehen. All die Dinge, auf die ich natürlich nicht vorbereitet war. Jetzt war es dann aber endlich soweit und ein weiterer Weg bog nach links ab. Das muss es sein, darauf habe ich die ganze Zeit gewartet! ich verspürte eine echte Erleichterung. ich wusste allerdings, dass ich mich enorm beeilen sollte, da es im Wald bereits immer dunkler wurde.

Zig Minuten später kam ich dann endlich an einem mit vertrauten Weg an. Es war die Verbindung zwischen dem Hostel und Rathen – dem Nachbarort  am Fuß der Bastei. Von hier an konnte ich dann um einiges entspannter zum Auto gehen.

Ein letztes Highlight

Nachdem ich aus dem Wald heraus kam, gab es noch einen Traumhaften Anblick zu genießen: Die Sonne war direkt hinter meinem Auto untergegangen und der Himmel leuchtete noch für einen kurzen Augenblick in einem intensiven rot. Ohne die hohen Bäume um sich herum, war es jetzt auch nicht mehr so enorm dunkel.

Da ich hier jedoch vercheckt habe ein Foto zu machen, an dieser Stelle eins bei tief stehender Sonne ganz oben auf dem Lilienstein :-)

Da ich hier jedoch vercheckt habe ein Foto zu machen, an dieser Stelle eins bei tief stehender Sonne ganz oben auf dem Lilienstein 🙂

 

Nach dieser Tour, hab ich mir dann erstmal was warmes zu essen gemacht. Okay gut, es lief auf eine Tütensuppe hinaus, da ich keine Lust mehr hatte – Alternativen hätte ich jedoch schon gehabt 😀 . Danach habe ich mich Dank der noch immer warmen Temperaturen mit dem Kindle vor das Hostel gesetzt und noch bis 21 Uhr lesen können.

So langsam wurde es dann jedoch auch kalt, sodass ich mich ins Auto verzogen hab. Hier habe ich den Tag revue passieren lassen und wieder niedergeschrieben. Rückblickend muss ich sagen, dass das ganze definitiv ein kleines Abenteuer war! Die ganze Aktion war zwar schon etwas dumm, aber definitiv lohnenswert!

Damit ich nicht nochmal in eine solche Situation komme, habe ich mir am nächsten Morgen dann direkt meine ersatz Kopflampe in den Rucksack gepackt. Das kann ich einem jeden von euch nur empfehlen – es hat sich mehrfach gelohnt. Aber man muss ja bekannter weise erst Fehler machen um daraus zu lernen 😉

Liebe Grüße,
Dominic

Dominic Marcelino

Hey, ich bin Dominic, 18 Jahre alt und habe im März diesen Jahres die Schule hinter mir gelassen. Ein Studienbeginn direkt nach der Schule kam für mich nie in Frage.

Dafür gibt es noch zu viele Abenteuer die vorher erlebt werden möchten. Falls du mehr wissen möchtest, schaue doch einfach auf der "über"-Seite vorbei, oder kontaktiere mich :-)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. schlecht vorbereitet auf den berg ist immer eine ein wenig fragwürdige idee. zum glück ist alles gut gegangen und für den ausblick hat sich die mühe ja gelohnt 🙂 tütensuppe hätte mich dann wohl am abend frustriert, aber schön, dass das für dich nicht weiter schlimm war 😉

    1. Da muss ich dir voll und ganz zustimmen 😀
      Wäre ich noch etwas weiter weg gewesen, so hätte ich es wohl auch gelassen. Im Endeffekt bin ich allerdings froh es getan zu haben!
      Mit der Tütensuppe war tatsächlich ein Kompromiss: gerne hätte ich mehr gehabt, jedoch war mir der Tag zu anstrengend als das ich noch groß kochen wollte 😀 Und über 5km zum nächsten Restaurant wollte ich mir ebenfalls nicht mehr antun (an dieser Stelle der Hinweis, dass es mein Ziel war das Auto die tage in der Sächsischen Schweiz unbewegt stehen zu lassen)

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