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Beeindruckendste Tag & Sonnenaufgang Bastei

Der 28 Septemeber 2016 – einer der Tage, die ich so schnell definitiv nicht mehr vergessen werde!
Der Sonnenaufgang in der Bastei war ein einzigartiger Anblick, welcher einfach atemberaubend war!

Doch nun erstmal eine allgemeine Info zum heutigen Beitrag:

Nach einigen ziemlich aufregenden Tagen, habe ich den siebten Tag meiner Reise (den 27 September) ruhiger gestaltet. Das hat sich sehr gut angeboten, da die letzten Tage definitiv anstrengend waren und es einige Eindrücke zu verarbeiten gibt. Da ich nun auch „schon“ seit zwei Tagen in der Sächsischen Schweiz bin – und noch weitere eingeplant sind –  habe ich es geschafft einen Tag still zu bleiben und mich einfach mal vor das Hostel in die Sonne zu setzen.

Da der darauf folgende Tag der schönste, aufregendste, aber auch längste und anstrengendste Tag war, habe ich die Beiträge an dieser Stelle etwas anders Strukturiert:
In diesem Beitrag geht es also um den 27.09.2016, sowie den ersten Teil des 28sten. Für den restlichen Tag habe ich einen extra Beitrag verfasst, welcher denke ich am Sonntag erscheint. Das ganze hat den Vorteil, dass sie beide in einer angenehmen länge bleiben, sowie nicht vollkommen von Bildern überladen sind. Jetzt erstmal viel Spaß beim lesen 😉


27.09.2016 – Chilln muss auch mal sein

tagimhostel-002Heute bin  ich also bis 9 Uhr liegen geblieben, habe bis 10 gefrühstückt und mich dann in aller Ruhe an den Laptop gesetzt. Ich weis – die Uhrzeiten wären unter normalen Umständen noch immer ziemlich früh.. Aber da ich unterwegs ja auch nicht super spät ins Bett gehe, allerdings extrem viel sehen und erleben möchte, ist dies doch verhältnismäßig spät gewesen.

Am Laptop habe ich dann das Foto Material sortiert und überarbeitet. Ein wenig später später war ich dann auch so weit und habe den ersten Blogbeitrag über den 21.09 (den ersten Reisetag – link) online gehen lassen. Einige Stunden später – ich vermute so gegen 17 Uhr – habe ich mir dann was zu essen gemacht. Danach ging es an die nächste Runde und ich habe den Beitrag über Tag zwei fertig gestellt. Der ging dann am morgigen Tag online. (diesen kannst du hier lesen, falls du es noch nicht getan hast 🙂

Insgesamt muss ich sagen, hatte ich komplett vergessen wie zeitaufwendig bloggen doch ist.. Obwohl ich jeden Abend meine Gedanken notiere, muss das ganze dann noch zu einem anständigen Beitrag verfasst werden. Hinzu kommen die Fotos, welche natürlich auch ihre Zeit in Anspruch nehmen.

Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur habe ich hier gesessen und die Beiträge veröffentlicht :-)

Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur habe ich hier gesessen und die Beiträge veröffentlicht 🙂

Ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer

tagimhostel-003Am Abend hat eine Familie ein Feuer gemacht und ich habe mich hinzugesetzt. Im Laufe der Zeit kamen dann noch weitere Leute – hauptsächlich die Begleitung einer Schulklasse, welche heute mir dem Kanu hier angekommen ist – hinzu. Dabei kam es zu einigen interessanten Gesprächen. Bei der Schule handelte es sich um eine internationale Schule aus Berlin, welche von Schülern aus unterschiedlichsten Ländern besucht wurde.

Da der kleinste gemeinsame Nenner dabei in der englischen Sprache liegt, wurde untereinander nur solches gesprochen. Das wurde von den Schülern soweit auch während des Tages nahezu durchgängig so gehandhabt, auch wenn meines Wissens nach alle der deutschen Sprache soweit mächtig waren. Für mich wäre das ganze wohl nichts, jedoch muss ich gestehen, dass ich Sie schon ein wenig für ihr Englisch beneidet habe!

Insgesamt muss ich sagen, hat echt gut getan einen Tag zu entspannen und sich mal wieder einen ganzen Abend zu unterhalten 😀
Jetzt – um 22:03- lege ich mich auch bereits ins Bett, da ich morgen früh vor Sonnenaufgang bei der Bastei Brücke sein möchte. Ich bin gespannt was dabei rumkommt.

In diesem Sinne liebe Grüße and stay wild!


28.09 – Bastei bei Sonnenaufgang

Heute sollte es um einiges früher losgehen, sodass die Sonne wohl nicht mehr als Wecker gereicht hat. Also hat das Handy um 04:30 geklingelt. Nach den klassischen anfänglichen Zweifeln ob es sich auch wirklich lohnen würde, ging es dann raus aus den Federn und ich habe mit mit meinem Fotoequipment auf den Weg gemacht.

Rathen bei Nacht

Mein Ziel war es, die Bastei Brücke bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Gerne hätte ich auch noch ein paar Bilder bei Dunkelheit gemacht, jedoch war ich hierfür nicht früh genug oben. Das hängt damit zusammen, dass ich noch Zeit mit verschiedenen Fotos Elbe und der daran verlaufenden Wegbeleuchtung verloren habe.

Noch rechtzeitig zum Sonnenaufgang kam ich dann jedoch an der Bastei Brücke an.

Die Überraschung

Während ich davon ausging, dass um die Uhrzeit noch keiner dort anwesend ist, waren bereits drei Leute genau auf der Plattform von wo ich fotografieren wollte. Wie sich herausstellte, waren es zwei Deutsche, welche einem Kanadischen Freund (eine alte Reisebekanntschaft aus Japan – Reisen verbinden!) Deutschland zeigten.

Zu meinem Glück hat jedoch nur der Kanadier fotografiert, während die anderen beiden eher zugesehen und gewartet haben. Ansonsten hätten wir echt quetschen müssen. Aber als wären wir nicht schon genügend Leute für diese kleine Fläche (wenn nicht gar zu viele), kamen kurz darauf zwei weitere Fotografen. War echt lustig wie verdutzt sie geguckt haben, als Sie uns gesehen haben 😀

Sonnenaufgang in der Bastei - noch ist der Anblick relativ unspetakulär.

So langsam begann der Himmel sich zu färben. Gleich sollte es soweit sein !

 

Jetzt hieß es erst einmal quatschen, sodass jeder eine Sicht auf sein gewünschtes Motiv hat. Da es jedoch doch ziemlich eng war, beschlossen dir beiden eben genannten deutschen (dankender weise) zu gehen und sich umzusehen. Die grade gewonnene Bewegungsfreiheit hielt nicht sehr lange an: ehe wir uns versehen haben, kam noch ein Ehepaar dazu welches ebenfalls Fotos bei Sonnenaufgang machen wollte 😀

Traumhafter Anblick: Sonnenaufgang

So langsam war der Zeitpunkt gekommen und der Himmel färbte sich rot/lila. Jetzt ging alles schnell und jeder versuchte sein Foto zu kriegen. Als erstes war der Kanadier fertig und machte und Platz. Kurz danach hatte ich auch meine Vorstellung vom Bild auf den Chip gebannt und konnte ebenfalls weichen. Die anderen waren verwundert (und offensichtlich zugleich erfreut), dass wie so schnell gingen und sie in Ruhe und mit erheblich mehr Platz weiter machen konnten. Das ich so schnell ging, lag jedoch daran, dass ich mein Bild bei maximaler Färbung des Himmels haben wollte und diese bereits vorüber war.

Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis und bereue es kein wenig so früh aufgestandenen zu sein!

Sonnenaufgang in der Bastei - ein Traumhafter Amblick!

Ein Panorama über die Bastei bei Sonnenaufgang. Genau das, was ich mir erhofft hatte – nur noch 1.000 mal schöner als erwartet 🙂

Fotografie bedeutet auch Bewegen und entdecken

Jetzt gab es für mich keinen Grund mehr „in der ersten Reihe “ zu stehen. Dementsprechend konnte ich die verbliebene Zeit für andere Perspektiven nutzen. Das ist meiner Meinung nach grade bei solch typischen Touri-spots ziemlich wichtig. Natürlich möchte auch ich meine eigene Version von einem solch bekannten Motiv haben, jedoch macht es umso mehr Spaß den Standpunkt zu wechseln und eventuell eine noch nicht allzu übliche Perspektive zu finden.  Das verhindert auch gleichzeitig, dass man nicht zu schnell geht. Immerhin ist es sehr häufig lohnenswert ein wenig vor Ort zu bleiben und einfach zu beobachten wie sich das Licht und damit die Bildwirkung verändert.

Wie man in der Galerie sieht, hat gab es an dem Tag zum Beispiel noch ein zweites mal eine Färbung. Nachdem die Lila-Pinke Farbe verschwunden ist, wurde der Himmel zuerst wieder blau. Einige Minuten später, kam es dann zu einer intensiven orangenen Färbung über dem Bastei-Gebirge.

Zum betrachten der Bilder gilt auch hier wieder: einfach auf eines klicken und die Galerie öffnet sich in voller Größe.

Zurück zum Campingplatz

bastei_sonnenaufgang-021Mit der Zeit wurde das Licht langweiliger wurde und ein Großteil des Nebels verzog sich. Also habe ich mich auf dem Weg zum Campingplatz gemach. Hier angekommen, habe ich dann erstmal groß gefrühstückt. Nach einer kurzen Pause, in welcher ich mich noch ein wenig mit einem der Lehrer unterhalten habe, welcher sich sehr für die Fotos interessierte beschloss ich dann auch bereits wieder los zu gehen: Ich wollte mir die Festung Königstein ansehen! Doch dazu dann mehr im nächsten Beitrag 🙂

Dominic Marcelino

Hey, ich bin Dominic, 18 Jahre alt und habe im März diesen Jahres die Schule hinter mir gelassen. Ein Studienbeginn direkt nach der Schule kam für mich nie in Frage.

Dafür gibt es noch zu viele Abenteuer die vorher erlebt werden möchten. Falls du mehr wissen möchtest, schaue doch einfach auf der "über"-Seite vorbei, oder kontaktiere mich :-)

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